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Freitag, 12. August 2011

Pausenfüller


Während der derzeitigen Sommerpause im Schießsport habe ich die freie Zeit genutzt und wieder häufiger mit meinem "Universal-Luftgewehr" HW 95 geschossen. Das Schießen im Garten ist schon etwas ganz anderes als auf dem geschlossenen Stand. Um den Erholungseffekt und die Abwechslung vom "Löchlestanzen" zu vergrößern, verwende ich derzeit kaum Ringscheiben, sondern symbolische Darstellungen wie Glücksscheiben oder Tierscheiben. Von beidem bieten diverse Scheibenhersteller wie Braundruck oder Wuttkedruck ein relativ großes Sortiment an.

Das Zielen, insbesondere auf die jagdlichen Scheiben, ist alles andere als leicht. Man sieht durch das Zielfernrohr keine kontrastreichen Ringe in Schwarz-weiß, sondern muß auf den relativ kontrastarmen Tierkörper schießen, wobei der Zielraum nur ungefähr bekannt ist (über bzw. kurz hinter den Vorderbeinen).

Dabei hat sich auch gleich die Gelegenheit ergeben, einige Munitionssorten zu testen, die mir ein Bekannter freundlicherweise überlassen hatte. Dabei haben die von Haender & Natermann für den britischen Markt gefertigten Bisley Long Range ganz hervorragend abgeschnitten. Sie liefen besser als ihren deutschen Verwandten, die H&N Field Target Trophy und genau so gut wie die JSB Jumbo Express. Rundkugeln, wie z.B. von Gamo, sind für LGs wohl nicht zu empfehlen. Sie machen zwar große Löcher in die Scheibe und gehörigen Lärm im Kugelfang, doch ist die Präzision sehr mäßig. Hingegen sind die Flachkopf-Dias von Crosman sehr gut zum Scheibenschießen auf kürzere Distanzen geeignet.

Ach ja, das billige Fernost-Zielfernrohr, welches seit zwei Jahren die HW 95 ziert, hält nach fast 2000 Schuß immer noch, ohne daß es bisher Probleme wegen der aufgetretenen mechanischen Belastungen gegeben hätte.

Im September stehen einige Veränderungen an der Waffe an. Zunächst soll sie einen neuen Schaft bekommen. Ferner wurde bei Steve Pope ein 7,5 Joule-V-Mach-Kit in Auftrag gegeben, was eine Einzelanfertigung sein wird. Und vielleicht kommt auch noch ein neues ZF auf das Gewehr, denn das jetzige hält zwar, ist jedoch nicht gerade lichtstark.


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Bekennender JSB-Fan ;-)

Mittwoch, 16. März 2011

Bekleidungsfragen


Der folgende Artikel war am 10. März bereits kurzzeitig online, mußte dann jedoch aus einem aktuellen Anlaß noch einmal aus dem Netz genommen werden.


Im Heft 10/2010 des DWJ hatte Wulf Pflaumer, seines Zeichens Mitinhaber der Firma Walther, einige Gedanken über die Attraktivitätssteigerung des Schießsports zusammengefaßt. Darin wandte er sich unter anderem gegen die mittlerweile weit verbreitete und zugleich stark reglementierte Schießbekleidung:
"[…]

Es kann kein Argument für die verhüllende Schießkleidung sein, daß die Gewehre für zarte Schützinnen zu schwer seien. Wir als Industrie können auch leichtere Waffen bauen, sodass eine nur modische Sportkleidung erlaubende Sportordnung möglich wäre. Warum sind denn Laufsportarten so interessant? Auch wegen der hübsch anzuschauenden Sportler und Sportlerinnen.

[…]" (S. 17)
Diese Einlassung hat mich schon damals beeindruckt, wird doch ein konsequentes Umdenken im sportlichen Gewehrschießen gefordert. Galt doch bisher der Grundsatz, daß schwere Waffen besser seien, die Schützen dafür jedoch spezielle Schießbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe usw.) benötigten. Diese Bekleidung hat den Charme einer Ritterrüstung, zumal sie oft in albernen Farben geliefert wird, die sonst kaum ein erwachsener Mensch freiwillig tragen würde. Sie ist – wie sollte es im internationalen Sport anders sein – genauestens reglementiert, damit die den Körper im Anschlag stützende Bekleidung bloß keinen Millimeter zu dick ist.
Dies erscheint als Widerspruch in sich: Einerseits darf und soll die Schießkleidung eine stützende Wirkung entfalten, andererseits darf sie den Schützen auch nicht zu sehr stützen. Da erhebt sich die Frage, weshalb derartige Klamotten überhaupt für Schießwettkämpfe zugelassen werden.

Auf der Europameisterschaft der Druckluftdisziplinen, die vom 1. bis 7. März im italienischen Brescia ausgetragen wurde, kam es nun zum Eklat, der für mich schon an Realsatire grenzt. Nach dem 60 Schuß umfassenden Vorkampf der Männer mit dem Luftgewehr wurde der bis dahin führende Russe Denis Sokolow plötzlich disqualifiziert – wegen des Tragens zu dicker Unterwäsche (vgl. hier und hier). Für Denis und seine Mannschaft war diese Entscheidung natürlich eine Enttäuschung; sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alexander Sokolow hat sich dadurch allerdings nicht beeindrucken lassen und im anschließenden Finale mit insgesamt 698,4 Ringen die Silbermedaille errungen.

Bei einer juristischen Betrachtung des Vorfalls in Brescia wird man zu dem Schluß kommen müssen, daß sich ein Sportler eben im diffizilen Regelwerk verfangen habe und somit leider Pech hatte. (Vorausgesetzt natürlich, die Entscheidung war sachlich richtig und begründet.)
Verläßt man jedoch diese Ebene, dann stellen sich – wie schon für Will Pflaumer – ganz grundsätzliche Fragen. Wie konnte es so weit kommen, daß im Schießsport nicht mehr die Fähigkeiten des Schützen oder die Qualität der Waffe entscheidend sind, sondern die Dicke der Unterwäsche? Muß man die Entwicklung, die das Gewehrschießen (insbesondere im ISSF-Bereich) während der letzten Jahrzehnte genommen hat, nicht zum Teil als Fehlentwicklung kennzeichnen? Warum wird das Tragen spezieller Schießbekleidung nicht generell untersagt, wenn man derzeit schon so weit ist, Vorschriften über die Unterwäsche zu erlassen? Die Sportfunktionäre sollten erkennen, daß es eine Grenze gibt, bei deren Überschreiten ursprünglich sinnvolle Bestimmungen zur Farce werden. Und dies ist für den Sport insgesamt negativ, auch mit Blick auf die Außenwirkung.

Bevor ich jetzt für den Gebrauch des Wortes Fehlentwicklung von meinen Kollegen gesteinigt werde, möchte ich noch einen Gedanken ausführen. Vor einigen Monaten mußte ich in einem Forum die Aussage einer Schützin lesen, wonach sie ohne Schießjacke und -hose gar nichts treffen würde. Da frage ich mich schon, ob in der Ausbildung dieser Dame nicht etwas grundsätzlich schiefgelaufen ist. Schießbekleidung soll den Körper des Gewehrschützen vor allem im Stehend- und Kniendanschlag unterstützen, indem die Knochen und Muskeln entlastet werden. Aber sie kann doch nicht den Ausschlag dafür geben, ob jemand die Scheibe trifft oder nicht. Ein paar Ringe Differenz wird es geben, aber so erheblich wie beschrieben dürften die Unterschiede eigentlich nicht sein.

Meine Empfehlung: Entweder werden die Regelungen hinsichtlich der Schießkleidung gelockert, so daß man den Schützen nicht mehr an die Unterwäsche gehen muß. Oder ihnen wird das Tragen jedweder spezieller Bekleidung mit stützender Wirkung verboten. Oder, dritte Variante: Es werden nur noch Schießjacken und -handschuhe zugelassen, dafür verzichtet man auf Detailregelungen, auch hinsichtlich des Schuhwerks.


Alexander und Denis Sokolow.


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Foto: www.echbrescia2011.it.

Mittwoch, 1. September 2010

Pistolen-Upgrade


Zunächst ein Lob an die Firma Rink Formgriffe: Der vor zweieinhalb Wochen bestellte neue Griff für meine IZh-46 ist pünktlich nach zehn Tagen bei mir angekommen. Er paßt natürlich, auch dank der Einstellmöglichkeiten. (Rink ist m.W. der einzige deutsche Anbieter von Griffen für russische Kurzwaffen.) Das, wenn man so will, Haltegefühl ist völlig neu und für meine Hand erheblich angenehmer als der alte Standardgriff. Vor allem, weil der rechte Zeigefinger jetzt besser den Abzug erreichen kann. Und die Optik ist, wie nicht anders zu erwarten, hervorragend.



Ein Wermutstropfen ist jedoch festzuhalten. Durch den neuen Griff hat sich die Lage der Luftpistole in meiner Hand verändert. Leider ist damit auch das alte Leiden der Schmerzen im rechten Handgelenk zurückgekehrt. Es wird noch eine Weile dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe und auch ringzahlmäßig wieder auf dem vorhergehenden Stand bin.





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Mittwoch, 4. November 2009

Präsentation


Glücklicherweise besteht hierzulande für WBK-freie Waffen (noch?) keine Tresorpflicht, so daß man mit ihnen ohne weiteres sein Wohn- oder Arbeitszimmer dekorieren kann. :-) Letzteres habe ich auch getan: Die Luftgewehre hängen in einem Waffenregal an der Wand (das nur in Holland zu bekommen war); die Luftpistolen und Messer befinden sich (vorerst) in einem der Bücherregale.


Sonntag, 25. Oktober 2009

Weihrauch-Parade


In der vergangenen Woche konnte ich sie endlich in Empfang nehmen: Mein von 5,5 mm auf 5,0 mm umgebautes Weihrauch HW 80 k ist fertig. Warum gerade dieses seltene Kaliber? Darüber hatte ich hier schon berichtet; zudem möchte ich langfristig auch noch eines der neuen HW 97 KT im Kaliber 4,5 mm erwerben. Damit hätte ich drei Weihrauch-Luftgewehre in drei verschiedenen Kalibern. Genug also, um ein wenig zu testen und mit der Ballistik zu spielen. Außerdem ist wohl nichts langweiliger, als mehrere gleichartige, nahezu identische Waffen zu besitzen. ;-) Daher also ein HW 95 Luxus in 5,5 mm (oben) und besagtes HW 80 k (unten).

Desweiteren wurden zwei Riemenbügel von Uncle Mike's montiert, so daß ich mit dem LG jetzt auch 1 Zoll breite Gewehrriemen verwenden kann. Besonders die Anbringung am Vorderschaft gestaltete sich schwierig, konnte aber dank den im Netz veröffentlichten Bildern eines polnischen Kollegen gelöst werden. Leider finde ich den Link nicht mehr, aber trotzdem gilt mein Dank dem Unbekannten. :-)

Testen konnte ich das Schmuckstück bereits auf 25 m. Dabei ist mir aufgefallen, daß die H&N Field Target Trophy sehr leicht geladen werden können - für meinen Geschmack sogar zu leicht, denn die Präzision war nicht so gut, wie erwartet. Aber vielleicht helfen hier ja die Wunderdiabolos von JSB, von denen gestern zwei Dosen bei mir eingetroffen sind (je einmal 5,0 und 5,5 mm). (Bestellt wurden sie bei Target Master in den Niederlanden.)
Meine Form war während des Einschießens auch nicht die beste, was bei diesem Wetter allerdings nicht überrascht. Auf dem Schießstand wurde mir von einem Kollegen außerdem dazu geraten, verkupferte Spitzdiabolos zu verwenden. Demgegenüber bin ich aufgrund meines theoretischen Wissens und meiner Erfahrungen zwar skeptisch, aber versuchen kann man es ja einmal.



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Sonntag, 4. Oktober 2009

Tacticoole Kalaschnikows


Im Diskussionsforum der Red Alliance hat vor Jahren ein Nutzer geschrieben, daß ihm die russischen Waffen vor allem deswegen sympathisch seien, weil sie im Gegensatz zu den amerikanischen AR-15-Varianten nicht mit allerlei taktischem Schnickschnack verunstaltet würden. Doch damit ist es vorbei, wie aufmerksame Leser von Backyard Safari bereits hier und hier gesehen haben. Auch in der Rußländischen Föderation geht man mit der Zeit und so verfügen zumindest die Antiterrorspezialisten des Zentrums für Spezialaufgaben (Abk.: ZSN) des FSB (zu dem "Alfa" und "Vympel" gehören) über entsprechend bestückte Waffen.

Im Augustheft der Zeitschrift Bratischka werden sie von einem anonym bleibenden Mitarbeiter des ZSN in einem dreiseitigen Artikel vorgestellt (Titel: Oruzhie antiterrora, dt.: Antiterrorwaffen, S. 63 ff.). Daher stammen die folgenden Bilder; Fotograf war Jurij Muchin.

Der Text enthält darüber hinaus zwei weitere Informationen. Erstens wird man jetzt in der RF während der Weltwirtschaftskrise aus finanziellen Gründen keine komplett neuen Waffensysteme bei den Behörden einführen. Zweitens sucht man - wie hier bereits angedeutet - nach einem neuen Kaliber neben den bekannten 7,62 x 39 mm und 5,45 x 39 mm, um deren Schwächen auszugleichen. Einer gewissen Beliebtheit scheint sich insofern das Kaliber 6,5 mm Grendel zu erfreuen, was angesichts der Hülsenlänge von 39 mm nicht überrascht. Jedenfalls hat das Patronenwerk in Tula bereits mit der Produktion von Patronen in 6,5 mm Grendel begonnen.



Unterschiedliche Varianten der AK-74M.



Eine AK-74M mit Eotech-Visier, Magpul-Schaft und Surefire-Lampe.



Links eine AK-74M, rechts eine AK-104 in 7,62 x 39 mm, beide mit Magpul-Schaft und Eotech.



Maschinenpistole Witjas im Kaliber 9 x 19 mm. Sie basiert auf dem Kalaschnikow-System und soll dessen Modellpalette abrunden; Hersteller ist Izhmash.



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Donnerstag, 20. August 2009

20.08.2009: Videos des Tages

Heute führt uns ein Amerikaner in zwei kurzen Videos sein neues Weihrauch HW95 Luxus (auch bekannt als Beeman R9) vor. ;-)







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Freitag, 17. Juli 2009

17.07.2009: Bilder des Tages


Als mir vorgestern das Juli-Heft der Zeitschrift Bratischka ins Haus geflattert ist, habe ich nicht schlecht gestaunt. Das Titelbild und ein weiteres Foto im Heft zeigen Angehörige einer rußländischen Spezialeinheit (vermutlich "Alfa") des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) mit modifizierten und "tacticool" ausgestatteten AK-74-Gewehren: Vorderschaft mit Picatinny-Schienen, EOTech-Visier, einschiebbarer Hinterschaft im Stil des amerikanischen M-4-Karabiners, Lampe zur Zielbeleuchtung sowie ein kompakter Schalldämpfer. Diese seltenen Bilder will ich meinen Lesern nicht vorenthalten.



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Freitag, 3. Juli 2009

03.07.2009: Video des Tages

Heute wird uns die Befestigung eines Gewehrriemens gezeigt, ohne dafür den Schaft beschädigen zu müssen.



Mittwoch, 20. Mai 2009

20.05.2009: Video des Tages

Im heutigen Video wird eine nach amerikanischem Geschmack modernisierte und "taktisch" aufgerüstete Kalaschnikow-Variante vorgestellt.




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Freitag, 8. Mai 2009

Endlich eingeschossen ...


... habe ich heute mein HW80k. Natürlich nicht auf fixe Distanzen (das hatte ich schon vor Wochen getan), sondern Field-Target-mäßig von 9 bis 25 Meter - also auf die Entfernungen, die mit WBK-freien 7,5 Joule-Luftgewehren wettkampfmäßig bestritten werden. Nach mehreren Anläufen konnte diese Aufgabe heute endlich erledigt werden. :-)
Dabei ist mir aufgefallen, daß die Höhenverstellung des Zielfernrohrs bei 20 m endet. D.h. auf 20 m kann ich noch die Mitte des Fadenkreuzes auf das Scheibenzentrum richten, aber bei weiteren Schüssen muß ich mit den Punkten des Mil-Dot-Absehens arbeiten und entsprechend drüberhalten. (Damit wird Benchrest auf 25 m problematisch. :-( ) Zwischen 9 und 20 m war hingegen meist nur das Anpassen der Parallaxe erforderlich, ohne daß ich - wie theoretisch notwendig - hätte spürbar drunterhalten müssen. Auch etwas schönes.

Ich habe versucht, das ganze mit dem Ballistikprogramm ChairGun Pro noch einmal theoretisch nachzuvollziehen. Siehe dazu die obige Grafik. Darin kann man deutlich die relativ gestauchte Flugbahn der mittelschweren 5,5 mm-Diabolos erkennen (verwendet werden H&N FTT).
Heute ist außerdem das "Eichhörnchen" von Gamo bei mir eingetroffen und wurde während des Einschießens gleich mit genutzt. Auf jeden Meter kamen ein bis drei Schuß auf die Einschießscheibe und danach, wenn alles gepaßt hat, einer auf das Klappziel. (Ja, ich weiß, bei den Gamo-Teilen ist die Trefferzone gem. Reglement zu groß. Aber für den Anfang war es doch nicht schlecht. ;-))

Vielleicht schaffe ich es ja morgen endlich einmal nach Leipzig, um erstmals "richtig" Field Target schießen zu können. Und heute Abend schmökere ich (wieder einmal) in zwei Büchern, die ich während der letzten Monate immer wieder gern zur Hand genommen habe: "Total Airguns" und "The Art of the Rifle".

Dienstag, 14. April 2009

14.04.2009: Video des Tages

Im heutigen Video wird in das Long Range-Schießen unter feldmäßigen Bedingungen und die dafür erforderliche Ausrüstung eingeführt.



Donnerstag, 26. März 2009

Neue Schießscheiben ...


... habe ich soeben bei der Fa. Braundruck bestellt. Konkret handelt es sich um Luftgewehrscheiben 14 x 14 cm mit 12er Einteilung, einmal normal und einmal mit fünf Spiegeln auf einer Scheibe. Den Weg direkt zum Hersteller mußte ich beschreiten, nachdem mir mein hiesiger "Fachhändler" - nach mehrmaliger Nachfrage - mitgeteilt hat, diese Scheiben gäbe es nicht mehr. Sie seien früher von der Fa. Edelmann hergestellt worden, die sie aber mittlerweile nicht mehr führe. Diese Information habe er vor kurzem auf der IWA erhalten. Nun weiß ich nicht, was mit Edelmann ist oder auch nicht ist, aber sowohl Braundruck als auch die Fa. Krüger Druck + Verlag haben die 12er Schießscheiben nach wie vor im Programm. Kein Grund zur Panik also.

Die eben erwähnte "Kompetenz" des "Waffenhändlers um die Ecke" habe ich schon mehrfach erleben müssen. Einmal war ein ordinärer LG-Kugelfang nur nach Vorbestellung und mit sechs bis acht Wochen Wartezeit erhältlich. Begründung: "Es gibt keine, der Großhandel kann nicht liefern." Am nächsten Tag 60 Kilometer zur nächsten Frankoniafiliale gefahren, wo man besagte Kugelfänge sofort mitnehmen konnte. Zweiter Fall: Anfrage nach einem Luftgewehr Weihrauch HW 80. Antwort (nach längerem Blättern im HW-Katalog): "Das Modell gibt es nicht mehr, Weihrauch stellt die nicht mehr her." Dieser Mangel an Kompetenz und Geschäftstüchtigkeit, kombiniert mit Apothekenpreisen, ist einfach zum wegrennen.

Montag, 16. März 2009

16.03.2009: Video des Tages

Heute werden die Field Target-ähnlichen Klappziele von Gamo vorgestellt - allerdings auf Spanisch. ;-)



Sonntag, 8. März 2009

Die AK-74 als Präzisionsgewehr


Im Jahr 2004 ist in der Zeitschrift Precision Shooting ein Artikel erschienen, in dem es um die "Verwandlung" der AK-74 in eine Präzisionswaffe geht. Den Text "Accurizing a Kalashnikov Rifle" kann man auf Sniper's Paradise lesen, drei der dazugehörenden Bilder gibt es auf Liveguns.ru.


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07.03.2009: Videos des Tages

Samstag, 24. Januar 2009

24.01.2009: Videos des Tages

Zum vorletzten Mal wird heute auf Backyard Safari über die Shot Show 2009 in Orlando berichtet - mit einem AR-15-Spezial. Die zahlreichen Varianten dieses Gewehrs standen auf der Messe in diesem Jahr im Mittelpunkt des Interesses, wofür der neu gewählte (und für seine Waffenfeindschaft bekannte) Präsident Obama verantwortlich ist. Hoffentlich bleibt unseren amerikanischen Kollegen eine Neuauflage des rein ideologisch motivierten "Assault Weapon's Ban" erspart - wir Deutschen wissen schließlich, was für eine Schikane dies darstellt.




(Video 1 - Rock River Arms)



(Video 2 - La Rue Tactical)



(Video 3 - Smith & Wesson, Viking Tactics)



(Video 4 - Daniel Defense)



(Video 5 - Stag Arms)



(Video 6 - Bushmaster)



(Video 7 - Patriot Ordnance)


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Freitag, 23. Januar 2009

23.01.2009: Videos des Tages

Heute kommen vier weitere Filmberichte von der Shot Show 2009. Am Wochenende folgen zum Abschluß dieser kleinen Reihe ein AR-15-Spezial am Samstag und ein Messer-Spezial am Sonntag.




(Video 1 - Systema Softair)



(Video 2 - Gemtech)



(Video 3 - STI)



(Video 4 - Timney Triggers)


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Donnerstag, 22. Januar 2009

22.01.2009: Videos des Tages

Vier weitere Berichte von der Shot Show 2009.




(Video 1 - Colt, Wilson Combat, Aimpoint)



(Video 2 - Armalite)



(Video 3 - Navy Arms)



(Video 4 - Yankee Hill Machine Co.)


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Mittwoch, 21. Januar 2009

Meine persönlichen Shot-Show-Highlights


Nach den vielen Videos und Links möchte ich heute noch etwas über meine persönlichen Highlights auf der Shot Show 2009 schreiben. Wäre ich Journalist, müßte ich an erster Stelle natürlich den neuen Ruger LCR erwähnen und ausführlich besprechen. Da ich aber kein besonderer Revolverfan und zudem nicht in offizieller Mission unterwegs bin, soll hier die bloße Nennung genügen. ;-) Schon mehrere Tage vor Messebeginn hatten Gerüchte um eine taktische Variante des Ruger Mini-14 die Runde gemacht. Ruger hat tatsächlich zwei derartige Waffen vorgestellt, wobei die Reaktionen gemischt ausgefallen sind. Nichtsdestotrotz zwei interessante Modelle.

Überhaupt standen Selbstladegewehre in diesem Jahr im Rampenlicht, da die befürchteten Gesetzesänderungen infolge der Wahl Barack Obamas in diesem Segment zu einem wahren Kaufrausch geführt haben. Insbesondere der Klassiker AR-15 wurde mehrfach als das meistverkaufte Gewehr bezeichnet - wohlgemerkt: nicht nur unter den Selbstladern. Damit zeigt sich, daß es gelungen ist, SL-Gewehre auch im Bereich der Sport- und Jagdwaffen zu etablieren. Von letzteren zeugen etwa die tarnfarbenen Varianten, die u.a. Remington anbietet. Tarn- oder Erdfarben werden für Waffen immer populärer, so auch bei SIG Sauer (siehe hier und hier) oder dem AUG von MicroTech, was - wenn es gut gemacht ist - meinen Geschmack eher trifft als eine ganz in Schwarz gehaltene Waffe. ;-) Aber auch letztere können schön aussehen, wie etwa dieses Gewehr.

Mit viel Pomp wurde von Umarex eine Kleinkaliberversion des AR-15 vorgestellt und hat eine entsprechende Aufmerksamkeit erfahren. Bescheidener ging es insofern bei Smith & Wesson zu, die ebenfalls eine KK-Variante ihres unter der Bezeichnung M&P 15 produzierten AR-15 ausgestellt haben (vgl. auch hier). Fragt sich nur, ob die beiden Gewehre auch in Deutschland erhältlich sein werden - und wenn ja, zu welchen Bedingungen (evtl. nur auf Jagdschein?). Angesichts einschlägiger Erfahrungen mit Umarexprodukten würde ich persönlich vielleicht eher zu der S&W-Waffe neigen. ;-) Auf den gleichen Trend ist jetzt übrigens auch SIG Sauer mit dem SIG 522 aufgesprungen. :-)
Interessant ist, daß dies nicht die ersten KK-Varianten großkalibriger Selbstladewaffen sind, die in den letzten Jahren in den Markt eingeführt wurden, man denke da z.B. an die GSG-5 und die GSG AK-47.
Volquartsen, für seine Tuningarbeiten an KK-Gewehren wie dem Ruger 10/22 bekannt, hat ein neues Präzisiosngewehr vorgestellt: das Volquartsen Fusion, welches nicht nur in .22 l.r., sondern auch in weiteren Kalibern wie .17 HMR und .22 WMR angeboten wird.

(Angesichts dieser beeindruckenden Fülle an interessanten KK-Selbstladern könnte man als Deutscher ob der Restriktionen, denen diese Gewehre hierzulande unterworfen sind, schon in leichte Depressionen verfallen. :-( )

Wenn man die Selbstlader, insbesondere den AR-15-Varianten, betrachtet, fällt auf, wieviel Wert man in den USA offensichtlich auf eine offene Visierung am Gewehr legt. Während - meiner Beobachtung nach - hierzulande der Trend zu ausschließlich mit einer Zieloptik bestückten Langwaffen geht und man das Schießen über Kimme und Korn als tendenziell überflüssig betrachtet, will man jenseits des Atlantik offensichtlich nicht auf gute "Iron Sights" verzichten. Dies hat mit Sicherheit auch mit den behördlichen Waffennutzern zu tun, erscheint mir dennoch so relevant, daß es hier festgehalten werden soll.

Bei den Repetiergewehren verdienen m.E. zwei Neuheiten besondere Aufmerksamkeit. Navy Arms hat eine Replika des US-Klassikers Springfield 1903 vorgestellt, die zum Teil aus Originalteilen besteht. Savage Arms hat mit dem Savage 10 BAS Tactical Rifle ein Präzisionsgewehr im Kaliber .308 Winchester präsentiert, welches sich u.a. dadurch auszeichnet, daß sich ein Teil des für das AR-15 bestimmten Zubehörs auch damit verwenden läßt.

Im Bereich der Druckluft- und CO2-Waffen gab es ebenfalls einiges zu sehen (ausführliche Berichte siehe hier und hier). Besonders erwähnenswert erscheint mir neben der von Umarex vorgeführten CO2-Makarow ein ebenfalls mit CO2 betriebenes Wechselsystem für das AR-15 im Kaliber 4,5 mm namens BF-17. Hersteller ist die Fa. Pilkington (siehe auch hier). Fragt sich nur, ob wir dieses irgendwann einmal auch als Komplettwaffe mit "F" in Deutschland erwerben können. Für ausgeschlossen erachte ich dies nicht, weder in technischer noch in rechtlicher Hinsicht.

Unter dem zahlreich vertretenen Zubehör ist mir als Messersammler natürlich das Pistolenbajonett von LaserLyte aufgefallen. Der potentielle Nutzwert ist zwar extrem gering, aber es ist auf jeden Fall ein netter Gag. Elektronikfreaks sollten sich überdies einmal das Scharfschützengewehr mit iPod ansehen. Schließlich sind noch die preiswerten Benchrestauflagen von Battenfeld zu erwähnen sowie ein neues Buch über Kalaschnikow- und SKS-Gewehre anzuzeigen (Vertrieb hier).

Das waren meine persönlichen Höhepunkte, soweit sich eine Veranstaltung in Florida von einem deutschen PC aus überhaupt einschätzen läßt. Es gäbe mit Sicherheit noch mehr zu schreiben. Freuen wir uns daher auf die kommenden Berichte in der deutschen Fachpresse, verfaßt von Leuten, die live dabei waren. ;-)


Nachtrag (26.01.): Auch dieser Blogger konstatiert einen Trend hin zu modernen KK-Selbstladegewehren.


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Bild: NRAhab.com (abgebildet ist ein S&W M&P-15 in .22 l.r.).

Montag, 19. Januar 2009

19.01.2009: Videos des Tages

In den nächsten Tagen - bis einschließlich Samstag - geht es hier auf Backyard Safari weiter mit Filmen und Berichten von der gestern in Orlando zu Ende gegangenen Shot Show 2009.
Im zweiten Video wird heute ein nettes Zubehörteil für AR-15-Gewehre vorgestellt: die Fa. Samson bietet ein passendes Multitool an, welches bei Nichtgebrauch im Pistolengriff verstaut wird.



(Video 1 - Aimpoint)


(Video 2 - Samson)


(Video 3 - Gamo Softair)


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