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Sonntag, 29. Mai 2011

29.05.2011: Videos des Tages

Der amerikanische Waffenhersteller Ruger hat einen eigenen Youtube-Kanal, auf dem zahlreiche Videos angeboten werden. Die meisten beziehen sich auf Selbstverteidigungsszenarien (siehe unten das erste Video), aber es sind auch rein sportliche dabei (wie etwa im zweiten, worin es um Biathlon geht). Es lohnt sich, dort einmal zu stöbern.




Samstag, 5. März 2011

Lehrfilm: Die Grundlagen des Pistolenschießens

Igor Ruljow hat in seinem Blog schon des öfteren hilfreiche Beiträge publiziert. :-) Insbesondere denke ich an seine deutsche Übersetzung eines Textes von Anatoli Poddubny über die Technik des Pistolenschießens. Nunmehr hat er wieder in die Schatzkiste gegriffen und seinen Lesern zwei sowjetische Lehrfilme für Kurzwaffenschützen präsentiert und sie auch noch mit englischen Untertiteln versehen. Beide wurden unter der Leitung von Jefim Chajdurow gedreht. Der erste Film, der nachfolgend gezeigt wird, behandelt die Grundlagen des Pistolenschießens; im zweiten geht es speziell um die Disziplin Olympische Schnellfeuerpistole. Sie sind eine gute Darstellung, insbesondere für Schützen wie mich, denen kein richtiger Trainer zur Seite steht.





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Sonntag, 26. Dezember 2010

"Der Sportschütze und der Tonus"

Heute folgt, wie versprochen, der zweite Artikel aus der Feder Lew Weinsteins - allerdings mit einem sehr theoretischen Thema. (Quelle: Der Sportschütze, 1958.)




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Samstag, 25. Dezember 2010

"Schießen mit der Scheibenpistole"

Den erfahrenen Schützen, Trainer und Autor Lew Weinstein muß ich nicht mehr vorstellen, das habe ich hier bereits getan. Heute jährt sich sein Todestag zum sechsten Mal. Aus diesem Anlaß werden heute und übermorgen zwei Texte publiziert, die er in den 1950er Jahren verfaßt hat.
Im folgenden geht es um das Schießen mit der Freien Pistole. (Quelle: Der Sportschütze, 1960.)





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Samstag, 13. November 2010

13.11.2010: Bilder des Tages


Im russischen Waffenforum Talks.guns.ru hat ein Nutzer Bilder aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgetan, die Offiziere beim Revolverschießen zeigen. Aus heutiger Sicht ein komischer und instabiler Anschlag, einhändig und dann noch mit abgewinkeltem Arm. Doch scheint dies früher üblich gewesen zu sein.




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Samstag, 2. Oktober 2010

"Das Training des Sportschützen"

Anatolij Bogdanow, der in diesem Blog vor zwei Tagen vorgestellt wurde, war nicht nur ein hervorragender Schütze, sondern auch publizistisch aktiv. Im folgenden Beitrag beschäftigt er sich mit dem Training des Sportschützen. (Quelle: Sport und Technik - Sportschießen, 1954.)






PS: Im Frühjahr war ich übrigens sehr erstaunt, als ich Karl Heinz Lanz' Buch "Die besten Tips der besten Schützen" (Wiesbaden 1969) las und dabei feststellte, daß Lanz Bogdanows o.a. Text seitenweise in sein Buch kopiert hat, allerdings ohne eine Quelle zu nennen oder die Passagen wenigstens als Zitat zu kennzeichnen. So war das eben vor 41 Jahren auch in der BRD: Bloß keine Zugeständnisse an den "Klassenfeind". ;-)


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Sonntag, 12. September 2010

"Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen"

Den sowjetischen Kurzwaffenschützen Machmud Umarow hatte ich vorgestern bereits vorgestellt. Er war in seinem kurzen Leben auch publizistisch tätig, wie dieser Artikel über die Methodik des (damals noch praktizierten) Silhouettenschießens mit Kurzwaffen zeigt. (Quelle: Der Sportschütze, 1959.)




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Sonntag, 1. August 2010

Junyj Pistoletschik*


Seit dem Frühjahr widme ich mich verstärkt dem Luftpistolenschießen; in letzter Zeit konnte ich erfreulicherweise mehrmals pro Woche trainieren. Meine Ergebnisse mit dem Luftgewehr stagnieren zwar :-(, doch dafür konnte ich meine LP-Ergebnisse deutlich verbessern. Der Wechsel des Fernwettkampfes hat einen nochmaligen Motivations- und auch Leistungsschub gebracht. Meine Ergebnisse liegen bisher zwischen 276 und 294 Ringen (von 400 möglichen), was prozentual gesehen weit über meinen früheren Resultaten liegt. Gerade beim Schießen darf man ja die psycholgische Komponente nicht unterschätzen.

Die Lektüre von Anatolij Poddubnyjs "Technik des Pistolenschießens" hat mir, ebenso wie Weinsteins Buch, wertvolle Anregungen gegeben und ich kann diesen Text nur weiterempfehlen (auch wenn sich die deutsche Übersetzung stellenweise ein wenig hakelig liest). Es hilft ungemein, hin und wieder über sein Schießen nachzudenken, selbst wenn man nicht alle Ratschläge befolgen kann oder will.
An einer Stelle hat Poddubnij Recht, wenn er meint, daß man nicht zu viel Energie auf das Zielen verwenden sollte und die Stabilisierung der Waffe wichtiger ist. Meine Erfahrungen sind ähnlich: Gut angeschlagen und schnell, fast instinktiv gezielt - Zehn. Intensiv gezielt, vielleicht sogar noch einmal neu angesetzt - Fünf. Ein alter Spruch lautet: Der Schuß soll den Schützen überraschen - und an dieser Erkenntnis dürfte etwas dran sein.

Im übrigen muß ich noch an meiner Kondition arbeiten. Psychisch sind die 40-Schuß-Serien anstrengend. Nach Abschluß des Schießens brauche ich erst einmal eine halbe Stunde zur Erholung, sonst kann ich mich nicht richtig auf andere Tätigkeiten konzentrieren. Mit den körperlichen Belastungen komme ich hingegen immer besser klar. Vor acht Jahren hatte ich einen Unfall, wobei mein rechtes Handgelenk beschädigt wurde, aber leider nie richtig verheilt ist. Deshalb hatte ich immer Probleme, die LP für mehr als 20 oder 25 Schuß zu halten. In den letzten Monaten, seit ich häufiger trainiere, hat sie dies deutlich gebessert. :-)

Nun warten wir darauf, wer heute Mittag in München das WM-Finale in der Disziplin Freie Pistole gewinnen wird. Das Wettkampfprogramm ist hart: Gestern die Vorkämpfe mit 60 Schuß, heute für die glücklichen Gewinner der Hauptkampf, ebenfalls über 60 Schuß, und gleich danach das zehnschüssige Finale der besten Acht. Spannend ist auch die Frage, mit welcher Waffe der Weltmeister geschossen hat. Es wäre höchst amüsant, wenn der Veteran TOZ-35 den modernen Pistolen mit ihren elektronischen Abzügen und ähnlichen Späßen die Schau stehlen würde.


* Zu deutsch: junger Pistolenschütze. ;-))

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Samstag, 29. Mai 2010

29.05.2010: Video des Tages

Heute: Sicherheitsregeln beim Umgang mit Schußwaffen, präsentiert von Gunsite-Instruktoren auf dem Youtube-Kanal von Ruger.



Mittwoch, 5. Mai 2010

Schießtagebuch

In den einschlägigen Lehrbüchern für zivile Sport- und behördliche Scharfschützen wird zwar immer wieder darauf hingewiesen, daß man doch ein detailliertes Schieß- oder Schützentagebuch führen möge, um seine eigene Leistungsentwicklung dokumentieren und nachvollziehen zu können. Doch ich kenne kaum jemanden, der diesen Rat tatsächlich umsetzt. Bestenfalls werden die Gesamtringzahlen notiert. Auch ich hatte das bisher so gehandhabt. (Das von mir gemeinte Tagebuch ist i.d.R. nicht identisch mit dem Trainingsnachweis, den man führt, um sein Bedürfnis i.S.d. WaffG nachzuweisen. Das sind m.E. zwei verschiedene Paar Schuhe.)

Am Wochenende habe ich kurzentschlossen in Excel zwei Vorlagen für ein solch persönliches Schießtagebuch erstellt. Grundlage waren die Anregungen aus verschiedenen, meist schon etwas älteren ;-), Fachpublikationen. Die ZIP-Datei ist in der Datenbank von Co2air.de gespeichert und kann dort heruntergeladen werden: *klick*. Siehe dazu auch die Diskussion hier.

Die beiden Blätter unterscheiden sich nur hinsichtlich der verwendeten Schießscheiben. Die eine ist neutral ohne Numerierung; die zweite entspricht den beim Fernwettkampf verwendeten 12er Scheiben. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, dort auch eigene Scheibenvorlagen einzufügen. Somit kann jeder das Schießtagebuch an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. (Die Dateien unterliegen keinen urheberrechtlichen Beschränkungen.)
Das Tagebuch ist als Loseblattsammlung konzipiert. Die Bezeichnungen in den Tabellen sind selbsterklärend – oder sollten es zumindest sein. ;-) Eine Ausnahme ist das „Ziel des Schießens“. Hier habe ich die Anregung eines Trainers aufgegriffen, wonach sich der Schütze vor dem Training ein konkretes Teilziel setzen sollte, damit nicht einfach so „geballert“ wird.

Ich hoffe, daß damit einigen Schützen, seien sie vereinsmäßig organisiert oder nicht, ein wenig geholfen werden konnte.


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Montag, 5. Oktober 2009

Meister des Sports


Nachdem ich im Frühjahr eine Match-LP erworben hatte, begann ich, mich für die "klassischen" Kurzwaffendisziplinen zu interessieren und nach einem entsprechenden Lehrbuch zu suchen. Durch Wolfgang Nitschs Buch über die Geschichte von Faustfeuerwaffen bin ich auf einen mir bis dahin unbekannten sowjetischen Sportschützen und Autor aufmerksam geworden, der in den 1950er und 60er Jahren weltweit bekannt war, heute jedoch in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Die Rede ist von Lew M. Weinstein.

Er wurde am 12.03.1916 in Jekaterinburg geboren. Wie die meisten seiner Altersgenossen war er in den Kriegsjahren Angehöriger der Roten Armee und blieb es auch nach Ende des Zweiten Weltkrieges, dann jedoch als Leistungssportler. Zuletzt trug er den Rang eines Majors a.D. (das nebenstehende Bild zeigt ihn in Offiziersuniform). Wie sein Nachname schon verrät, war er Jude. Trotzdem scheint er es irgendwie geschafft zu haben, die in der späten Stalin-Zeit einsetzende Judenverfolgung, bei der viele jüdische Sowjetbürger ihre Stellungen verloren, zu überstehen.
1952 wurde Weinstein bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki im wahrsten Sinne des Wortes zum "Shooting Star" der Schießsportszene: Fünfter mit der Freien Pistole auf 50 m und Dritter mit dem Freien Gewehr auf 300 m. Diese Bronzemedaille hat er als totaler Außenseiter gewonnen, war er doch vor allem ein ambitionierter Kurzwaffenschütze. Damit zeigt sich, daß man durchaus auf beiden Feldern hervorragende Ergebnisse erbringen kann. Vielleicht war er aber auch nur ein Ausnahmeschütze. ;-) Außerdem hat er mehrere Welt- und Europameistertitel errungen und hielt fünf Weltrekorde, zwei Europarekorde sowie 32 UdSSR-Rekorde.

Später hat Weinstein als Trainer im Zentralen Armeesportklub (Abk.: ZSKA) in Moskau gearbeitet und dort zahlreiche Kurzwaffenschützen ausgebildet. 1962 wurde ihm der Ehrentitel "Verdienter Trainer der UdSSR" verliehen. Zuvor hatte er bereits den Schießsportabteilungen der (Armee-)Sportklubs "Dynamo" in Tiflis (1946-1950), Leningrad (1950-1953) und Moskau (1953-1955) angehört.
Er war noch bis ins hohe Alter rege, sein letztes Buch stammt aus dem Jahr 1998. Am 25.12.2004 ist Lew Weinstein, im 89. Lebensjahr stehend, gestorben. Noch heute erinnern sich seine Schüler dankbar an ihn.

Im Jahre 1956 hat er ein kleines Lehrbuch für Kurzwaffenschützen geschrieben, in dem er seine Erfahrungen resümiert und viele Tips gibt. Aufgrund von Weinsteins Erfolgen hat das Werk auch international Beachtung gefunden. Da es damals zwei deutsche Staaten gab, erschien dieses Buch sogar zweimal in deutscher Sprache. Zum einen in der DDR mit dem Titel "Sportschießen mit Pistole und Revolver" (Berlin 1960) und zum anderen in der BRD als "Sportliches Schießen mit Faustfeuerwaffen" (hrsg. vom Deutschen Schützenbund). Die DDR-Ausgabe ist antiquarisch nur schwer zu bekommen, weshalb ich derzeit nur die westdeutsche besitze (3. Aufl., o.O. o.J. - vermutlich Wiesbaden um 1960).
Es wäre sicher interessant, beide miteinander zu vergleichen. In dem mir vorliegenden Exemplar wird als Übersetzer ein Johannes Schulz aus Berlin genannt. Fragt sich nur, ob Ost- oder West-Berlin. Nicht, daß es sich bei beiden Büchern um denselben Übersetzer handelt ... Es wäre nicht die erste Überraschung aus unsere jüngeren Vergangenheit. ;-)

Weinsteins Büchlein ist aus meiner Sicht sehr instruktiv und anschaulich geschrieben. Kurzum: Man kann daraus viel lernen und ich komme damit gut klar. Letzteres könnte natürlich auch daran liegen, daß ich mit dem historischen und kulturellen Kontext, in dem der Text entstanden ist (nämlich dem Leben in der Sowjetunion) ein wenig vertraut bin. Ein Leser, dem dieses Hintergrundwissen fehlt, hätte möglicherweise Schwierigkeiten.

Zum Inhalt: Alle wichtigen Punkte wie Schießtechnik, Wettkampfvorbereitung und Waffentechnik werden (für den Normalgebrauch) erschöpfend behandelt. Das Buch ist natürlich auf die UIT-/ISSF-Disziplinen jener Jahre zugeschnitten. Dies merkt man z.B., wenn die Vor- und Nachteile der Pistole TT-33 und des Nagant-Revolvers erläutert werden. Es dürfte die Vorstellungskraft vieler "Löchlestanzer" übersteigen, daß mit solch "bösen" Großkaliberwaffen einmal Weltmeisterschaften und Olympische Spiele bestritten worden sind.



Ein zweites Buch, welches einen ähnlichen Hintergrund aufweist, ist "Sportschießen" von Alexander A. Jurjew (Moskau 1962, dt. Übersetzung: Berlin 1967), worauf mich freundlicherweise Ulrich Eichstädt hingewiesen hat. Von diesem Titel ist mir in deutscher Sprache nur die genannte DDR-Ausgabe bekannt. Jurjews Fokus liegt auf dem sportlichen Gewehrschießen, weshalb sein Text eine gute Ergänzung zu Weinstein darstellt. An das Niveau von Weinstein reicht er jedoch m.E. nicht heran; schon rein sprachlich klingt vieles sehr sowjetisch-technokratisch und ist insofern typisch. Das Lesen fällt somit nicht immer leicht.

Inhaltlich wird großes Gewicht auf die Schießtechnik und Wettkampftaktik gelegt. Dabei geht Jurjew sehr akribisch vor und analysiert z.B. die Stellung der Knochen im menschlichen Körper bei jeder Anschlagsart. Auch sonst fließen Erkennntnisse der Sportmedizin sehr häufig in den Text ein. Inwieweit das hilfreich ist, sei hier einmal infragegestellt. Seit ich Jurjews Buch kenne, habe ich jedenfalls deutlich öfter Rückenschmerzen als vorher. ;-)

Nichtsdestotrotz kann man auch aus Jurjews Buch viel mitnehmen, vor allem, weil es aus einer Zeit stammt, als Sportwaffen noch nicht wie orthopädische Gehhilfen ausgesehen haben. ;-) Es scheint sich jedoch eher an Trainer zu richten, während man sich als (unter-)durchschnittlicher Normalschütze von Weinsteins Buch ein wenig besser angesprochen fühlt. Beide Titel sind heute nur noch antiquarisch erhältlich, wobei ich vor einiger Zeit die Webseite eines Waffenhändlers gesehen habe, der noch neue Exemplare von Weinsteins Buch hatte. Wer Russisch spricht, könnte sich auch an diesem Text versuchen.



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Sonntag, 30. August 2009

30.08.2009: Video des Tages

Heute demonstriert uns Pyramyd Air eine besondere Schießtechnik für Federdruck-Luftgewehre: den Artillery Hold.



Donnerstag, 9. Juli 2009

09.07.2009: Video des Tages

Im heutigen Video werden Tips für das "feldmäßige" Gewehrschießen, insbesondere auf der Jagd, gegeben.



Samstag, 30. Mai 2009

30.05.2009: Video des Tages

Mittlerweile gibt es eine Fortsetzung von John Plasters Lehrfilm "The Ultimate Sniper" mit dem Titel "Advanced Ultimate Sniper", welche im folgenden Trailer vorgestellt wird.




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Samstag, 16. Mai 2009

16.05.2009: Videos des Tages

Im heutigen Film, der etwas über eine Stunde dauert, werden wertvolle Hinweise für das Gewehrschießen auf längere Distanzen gegeben:
"Long range shooting expert Darrell Holland takes you through a course of instruction guaranteed to improve your long range shooting skills. The initial discussion focuses on the rifle, ballistics, cartridges, and bullets. Judging range and equipment calibration are covered, along with a selection of optics and range finders. Shooting techniques are covered from the point of both a hunter and a tactical shooter. Darrell shows tips for bench and field shooting positions, and demonstrates them along with expedient methods and accessories for optimum accuracy. You'll see some incredible shooting at ranges out to 600 yards and learn how to make those shots. On a rainy day recently, I used the methods taught by Darrell in this course to score head shots three for three at 360 yards and three for three body shots on metal silhouettes at 600 yards. All in light rain with changing wind conditions. Exclusively for AGI customers we have developed and are including a set of invaluable tables for calculating your long-range shots."




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Donnerstag, 14. Mai 2009

Schießausbildung in der DDR

Selbstverständlich haben auch die bewaffneten Organe der DDR ihre Angehörigen im Schießen ausgebildet. Einige der damals verwendeten Lehrmaterialien sind seit einigen Jahren öffentlich zugänglich, wovon nachfolgend drei Titel vorgestellt werden.

Vor einigen Jahren ist ein Reprint des NVA-Merkblattes 60/6 „Einsatzgrundsätze für Scharfschützen“ erschienen. Das Original stammt aus dem Jahr 1967 und behandelt alle Fragen, die man in einer solchen Schrift erwartet: Grundlagen, Beobachten, Entfernungsermittlung und Zielansprache, Schießdienst, Auswahl der Stellungen, Scharfschützeneinsatz im Angriff und in der Verteidigung. Bemerkenswert ist, daß das Merkblatt vom Dragunow als Standard-Scharfschützengewehr ausgeht und dessen Handhabung detailliert erläutert, obwohl zum Zeitpunkt des Erscheinens erst wenige Exemplare dieser Waffe in der NVA vorhanden gewesen sein dürften.
Kurzum eine interessante Schrift über einen Teilaspekt des deutschen Scharfschützenwesens. Man sollte bei der Lektüre allerdings im Hinterkopf behalten, daß das für diese Aufgabe vorgesehene Personal größtenteils aus Wehrpflichtigen und Reservisten bestand.



Ebenfalls nicht für den Durchschnittsbürger gedacht war der zweite hier zu besprechende Titel: „Methodische Hinweise für das Schießen mit den Pistolen Makarow und Modell 74“, 1986 erschienen in der Publikationsabteilung des MdI. Darin werden den Volkspolizisten nicht nur die allgemeinen Grundlagen des Pistolenschießens nahegebracht, sondern auch – wohl erstmals in der DDR – Combatschießtechniken (oder dem, was man damals dafür hielt) vermittelt, z.B. beidhändige Anschläge, Deutschüsse, Schießen aus Fahrzeugen und Deckungen usw.
Im Vergleich zu heutigen Lehrbüchern liest sich manches sicher erheiternd. Dennoch ist das Buch ein interessantes Zeitdokument. Vor allem wenn man im Hinterkopf behält, daß in der DDR Ende der 1980er Jahre an Plänen für eine großangelegte Polizeireform gearbeitet worden ist, die zur „Entmilitarisierung“ der Polizeikräfte und einer stärkeren Ausrichtung auf die Kriminalitätsbekämpfung führen sollte.

Eher für den Allgemeingebrauch gedacht war schließlich das im Militärverlag publizierte Büchlein „ABC des Schießens – Schützenwaffen“ (Berlin 1983). Den (angehenden) Soldaten sollen Grundkenntnisse in der Waffenkunde und im Schießen vermittelt werden, wobei das Spektrum vom KK-Gewehr bis zur Panzerfaust reicht. Dabei finden sich auch viele wertvolle Informationen, wird doch – DDR-typisch – auch intensiv auf die physikalisch-mathematischen Aspekte des Schießens eingegangen (Flugbahnberechnung, Haltepunkt bei beweglichen Zielen etc.).
Fazit: Das „ABC des Schießens“ ist nach wie vor eine interessante Lektüre, wenngleich vieles auf die in der DDR geführten Ordonnanzwaffen zugeschnitten ist. Es ist, wie auch die „Methodischen Hinweise für das Schießen mit den Pistolen ...“, nur noch antiquarisch – etwa im ZVAB – erhältlich.



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Samstag, 9. Mai 2009

09.05.2009: Videos des Tages

Heute stellt John Plaster seine vielbeachteten Hinweise für die Ausbildung von Scharfschützen in filmischer Form vor. Darin ist auch für den zivilen Gewehrschützen mancher wertvolle Tip enthalten:
"The Ultimate Sniper Special Edition DVD is the dramatic visual compliment to the best selling book of the same name. In this film, Major Plaster takes you into the woods, and onto the shooting range for dramatic lessons in fieldcraft, marksmanship, and tactics. Join Maj. Plaster in a review of the latest sniper weapons, military and police camouflage, field gear and optics - Observe practical shooting drills used by professional snipers. - Learn wind and range estimation techniques plus the effective use of camouflage, - Watch demonstrations of the principles of stalking, counter sniping, and more."




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Freitag, 8. Mai 2009

Endlich eingeschossen ...


... habe ich heute mein HW80k. Natürlich nicht auf fixe Distanzen (das hatte ich schon vor Wochen getan), sondern Field-Target-mäßig von 9 bis 25 Meter - also auf die Entfernungen, die mit WBK-freien 7,5 Joule-Luftgewehren wettkampfmäßig bestritten werden. Nach mehreren Anläufen konnte diese Aufgabe heute endlich erledigt werden. :-)
Dabei ist mir aufgefallen, daß die Höhenverstellung des Zielfernrohrs bei 20 m endet. D.h. auf 20 m kann ich noch die Mitte des Fadenkreuzes auf das Scheibenzentrum richten, aber bei weiteren Schüssen muß ich mit den Punkten des Mil-Dot-Absehens arbeiten und entsprechend drüberhalten. (Damit wird Benchrest auf 25 m problematisch. :-( ) Zwischen 9 und 20 m war hingegen meist nur das Anpassen der Parallaxe erforderlich, ohne daß ich - wie theoretisch notwendig - hätte spürbar drunterhalten müssen. Auch etwas schönes.

Ich habe versucht, das ganze mit dem Ballistikprogramm ChairGun Pro noch einmal theoretisch nachzuvollziehen. Siehe dazu die obige Grafik. Darin kann man deutlich die relativ gestauchte Flugbahn der mittelschweren 5,5 mm-Diabolos erkennen (verwendet werden H&N FTT).
Heute ist außerdem das "Eichhörnchen" von Gamo bei mir eingetroffen und wurde während des Einschießens gleich mit genutzt. Auf jeden Meter kamen ein bis drei Schuß auf die Einschießscheibe und danach, wenn alles gepaßt hat, einer auf das Klappziel. (Ja, ich weiß, bei den Gamo-Teilen ist die Trefferzone gem. Reglement zu groß. Aber für den Anfang war es doch nicht schlecht. ;-))

Vielleicht schaffe ich es ja morgen endlich einmal nach Leipzig, um erstmals "richtig" Field Target schießen zu können. Und heute Abend schmökere ich (wieder einmal) in zwei Büchern, die ich während der letzten Monate immer wieder gern zur Hand genommen habe: "Total Airguns" und "The Art of the Rifle".

08.05.2009: Bilder des Tages


In dieser Woche hatte ich einen interessanten E-Mail-Austausch mit einem Bekannten aus einem Diskussionsforum, in dem eigentlich alle Punkte angesprochen worden sind, um die es beim sportlichen Schießen geht und die den Reiz dieses Sports ausmachen: Treffsicherheit unter verschiedensten Umweltbedingungen, Einfluß von Sonne und Wind, korrekte Vorhersage der Flugbahn der Geschosse (insbesondere bei größeren Distanzen), Wahl des richtigen Anschlags usw. usf. Vieles davon läßt sich unter den Oberbegriff Ballistik subsumieren.

Schießen ist somit erheblich mehr als eine Zen-Übung, bei der es ausschließlich auf Konzentration und (eine nur unter Laborbedingungen erreichbare) Präzision ankäme und die man mit „Lasergewehren“ hinreichend simulieren könne. Das versuchen uns zwar die Grünen in ihren pazifistischen Phantasien weiszumachen (vgl. hier und hier), doch zeigen sie damit nur, daß sie eigentlich keine Ahnung von dem Thema haben, über das sie reden.

Gerade die kleinen Unwägbarkeiten machen nicht nur das Schießen interessant, sondern das Leben insgesamt erst lebenswert. Das wird (hoffentlich) auch durch die heutigen Bilder vermittelt.










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Freitag, 1. Mai 2009

01.05.2009: Videos des Tages

David Tubb ist nicht nur Schießausbilder, sondern auch einer der besten amerikanischen Wettkampfschützen mit dem Gewehr. In seinem heutigen Film gibt er Hinweise für das polizeiliche Gewehrschießen, die allerdings auch für den zivilen Anwender von Nutzen sein können:
"In this program Tubb details and describes the equipment needed to execute pinpoint accuracy at 50 to 200 yards. You'll learn how to utilize ammunition, scopes, and trigger control to be able to hit a quarter at 50 yards. Tubb demonstrates a revolutionary sling technique and three different shooting positions. If you want to shoot with precision at realistic law enforcement distances, this program is an excellent resource and an exceptional training aid."




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