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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Der Weisheit letzter Schluß


Vor kurzem war es wieder soweit: Die in diesem Jahr herrschende feuchte Witterung mit zunächst viel Schnee und später Regen macht das Tragen wasserdichter Fußbekleidung erforderlich, vor allem, wenn man sich durch Wald und Feld bewegt. Bisher hatte ich dazu Gummistiefel des französischen Herstellers Aigle, genauer gesagt das Modell Parcours Vario, verwendet. Diese haben aber nach jahrelangem Dienst das Zeitliche gesegnet, weshalb eine Neuanschaffung notwenig war.
Zu diesem Behufe habe ich Modelle verschiedener Hersteller anprobiert, die natürlich sämtlich mit der modernsten Technologie ausgestattet sind und (idealerweise) das Tragegefühl eines Wanderschuhs vermitteln. Mit den Stiefeln von Viking konnte ich mich nicht anfreunden, mit denen von Tretorn schon eher. Allerdings sind auch sie nicht ideal. Vielleicht sind meine Füße und Beine im Vergleich zu den Einwohnern der skandinavischen Länder abnormal geformt, ich weiß es nicht.
Am Ende ist es jedenfalls wieder ein Paar Aigle Parcours Vario geworden, diesmal in der Farbe braun (sie sind ebenfalls in grün und schwarz erhältlich). Dieses Modell ist wohl hinsichtlich Tragegefühl und Bequemlichkeit der Weisheit letzter Schluß, zumindest für meine Füße. ;-)


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Freitag, 5. Februar 2010

05.02.2010: Videos des Tages

In den letzten Tagen stand das Thema Erste Hilfe hier auf Backyard Safari sehr weit oben auf der Agenda. Zur Abrundung nachfolgend ein fünfteiliger Film von Nutnfancy über ein größeres Erste-Hilfe-Set für den Outdooreinsatz. Ich finde diese Videos sehr interessant und der Mann hat sich viele Gedanken gemacht, doch ich muß gestehen, daß ich sie bis dato noch nicht alle gesehen habe. ;-)
















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Dienstag, 2. Februar 2010

Erste Hilfe für Fortgeschrittene ;-)


Ein unerwartet freundlicher Kommentar zu meinem letztwöchigen Artikel über Notfallsets hat mich zu einigen weiteren Gedanken angeregt. (Ehrlich gesagt: Ich hatte nicht damit gerechnet, das jemand diesen Text liest. ;-))

Ganz wichtig ist es (wie am Donnerstag auch schon ausgeführt), den Zusammenhang zwischen Ausrüstung und Ausbildung im Auge zu behalten. Andererseits wird man ganz ohne Ausrüstung oft auch recht hilflos sein. (Mal ehrlich, wer ist im Ernstfall wirklich bereit, ohne Beatmungsmaske oder -folie jemanden zu beatmen, der sich zuvor übergeben hat?) Der Schritt bis zu einem auf die eigenen Anforderungen abgestimmten Erste-Hilfe-Set ist dann fast schon zwangsläufig, insbesondere dann, wenn man nicht regelmäßig auf einen Kfz-Verbandskasten zurückgreifen kann. M.E. können dafür die vielen, auch im Internet kursierenden Ausrüstungslisten ein guter Anhalt sein (ein guter Tip sind die diversen US-Messer-, Outdoor- und Survivalforen), doch befreien sie nicht von der Aufgabe, sich selbst Gedanken zu machen. Zumindest für meine Anforderungen hat noch kein vorgefertiges Paket gepaßt. Dabei ist weiters zu beachten, was man u.U. tagtäglich mit sich führen kann und will - hier wird oft der Grundsatz gelten, daß weniger mehr ist.

Zur Ausbildung: M.E. ist der Erste-Hilfe-Kurs mit 16 Unterrichtsstunden das absolute Minimum. Der für den PKW-Führerschein vorgeschriebene Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen (8 Stunden) ist nur ein Auszug aus dem "großen" EH-Kurs mit dem Schwerpunkt Straßenverkehr.
Die im EH-Kurs erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sollten regelmäßig durch ein Erste-Hilfe-Training (8 Stunden) aufgefrischt werden. Empfohlen wird hier ein Rythmus von zwei Jahren, was mir persönlich jedoch zu lange ist, weshalb ich mich darum bemühe, alljährlich ein EH-Training zu absolvieren. (Manchmal sind die ausbildenden Hilfsorganisationen bereit, einen Preisnachlaß zu gewähren, sofern man keinen Teilnahmenachweis - etwa für den Arbeitgeber - benötigt. ;-))



Darüber hinaus kann man sich, zumindest theoretisch, auch zum Rettungshelfer oder Rettungssanitäter ausbilden lassen. M.E. sind zur (freilich begrenzten) Vertiefung der EH-Kenntnisse jedoch andere Kurse geeigneter, sofern man nicht mit den "Halbgöttern in weiß" konkurrieren will. ;-) Die Rede ist von den Sanitätslehrgängen, wie sie in unterschiedlicher Form von den Hilfsorganisationen, aber auch von einigen kommerziellen Rettungsdienstschulen angeboten werden.
Ich selbst beabsichtige demnächst, einen Kurs mit dem Titel "Sanitäter aller Fachbereiche" zu belegen. Er dauert 24 Stunden und umfaßt (vor allem mit Blick auf die diversen Katastrophenschutz-Fachdienste) eine praxisorientierte Erweiterung und Vertiefung der Erste-Hilfe-Kenntnisse. Dazu gehören dem Vernehmen nach auch solche Themen wie der Transport von Verletzten u.a.m. M.E. sind die dafür aufgerufenen 180 € gut investiertes Geld, denn das Unternehmen ist sowohl in der Ausbildung als auch in der Rettungsdienstpraxis bewährt.
Sofern man einen qualifizierten Anbieter in der Nähe hat, kann man auch eine speziellen Lehrgang z.B. für Erste Hilfe im Outdoorbereich belegen. Möglicherweise wäre zudem eine Defibrillatorausbildung keine schlechte Idee.

In den gängigen Kursen kommen regelmäßig drei Themen, die ich im Hinblick auf Outdoor-Situationen für wichtig halte, zu kurz. Das Lehrpersonal und dessen Richtlinien gehen von einem Notfall im urbanen Raum aus, bei dem der Rettungsdienst reglär funktioniert und innerhalb der wenige Minuten dauernden Hilfsfrist vor Ort ist. Das wird in der "Pampa" jedoch oft nicht der Fall sein. Deshalb sollte man sich m.E. zusätzlich mit folgenden Themen etwas intensiver befassen:
1. Umgang mit Frakturen und Brüchen sowie das Schienen derselben. Hier kann man sich u.a. mit Samsplint u.ä. Systemen vertraut machen.
2. Anlegen von Verbänden. Früher wurde das in den EH-Lehrgängen bis zum bitteren Ende geübt (habe ich selbst bei den Jungen Sanitätern in der Grundschule noch erlebt ;-)), heute ist es allerdings aus der Mode gekommen. Doch wenn der angelegte Verband absehbar einige Stunden halten muß, dann sollte man sich insoweit etwas mehr Mühe geben.
3. Transport von Verletzten. Hier vor allem der Umgang mit Krankentrage, Bergetuch, Spineboard sowie die behelfsmäßige Herstellung solcher Mittel. Warum? Man kann den Verletzten in manchen Situationen nicht einfach an einer schlecht zugänglichen Stelle mitten im Wald liegen lassen, sondern muß ihn z.B. in die Nähe eines Weges bringen.

Des weiteren sollte man bereits durch die EH-Kurse mit dem Stillen von Blutungen durch Druckverbände und ggf. Abbinden vertraut sein. Für diesen Zweck bietet z.B. die Fa. Söhngen ein fertiges Druckverbandspäckchen an, das möglicherweise für jemanden interessant ist, der evtl. mit der Behandlung von Schußverletzungen rechnen muß (z.B. Jäger).



Wie hält man seine Erste-Hilfe-Kenntnisse nun außerhalb organisierter Lehrgänge frisch? Beispielsweise durch das Selbststudium. Ich habe insofern das Lehrbuch "Erste Hilfe konkret" von L. Rothe und V. Skwarek als sehr hilfreich empfunden. Alle relevanten Fragen werden angesprochen und in einer Sprache, die auch für medizinische Laien verständlich ist, behandelt.
Ergänzend, wenn es etwa um den Transport von Verletzten und die Kunst der Verbände geht, könnte man auch auf Lehrbücher aus der "guten alten Zeit" des Kalten Krieges zurückgreifen. Aus meiner Bibliothek kann ich die folgenden Titel empfehlen: "Rettungs- und Bergungsarbeiten" (Berlin 1974), "Schutz vor Massenvernichtungsmitteln - Lehrbuch der Zivilverteidigung" (Berlin 1976), "Bergung im Selbstschutz" (Köln 1985) und, sofern man mit dem Stil einer Dienstvorschrift klarkommt, die KatS-DV 260 (Bonn 1981, hier als PDF-Datei).

Von meinem vorletzten Rußlandbesuch hatte ich mir als Souvenir dieses EH-Lehrbuch mitgebracht. Darin erscheinen mir vor allem die grafischen Darstellungen besonders instruktiv. Einige Unterschiede zu den in Deutschland vermittelten Inhalten fallen schon ins Auge. So werden z.B. im Rahmen der Ersten Hilfe fleißig Schmerzmittel verabreicht und es wird eher abgebunden als hierzulande üblich. Ferner war mir die dort vorgeführte Drei-Helfer-Methode bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung bis dato unbekannt. (Die Bilder unten vermitteln einen kleinen Eindruck des Buches.)
Was lehrt uns dieser Befund? Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. Auch andernorts macht man sich Gedanken und kommt möglicherweise zu ungewöhnlichen, aber dennoch nachvollziehbaren Ergebnissen.






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Sonntag, 31. Januar 2010

31.01.2010: Videos des Tages

Zum gestrigen Beitrag paßt der folgende Film von Ray Mears, worin er Belarus besucht, dort ehemalige Partisanen aus dem 2. WK trifft und nebenbei noch ein paar Bushcrafttechniken vorführt.
(Diese Geschichte wird übrigens auch im Film "Defiance" (dt. Titel: Unbeugsam) aufgegriffen.)















Donnerstag, 28. Januar 2010

Für den Notfall vorgesorgt


In der letzten Woche bin ich daran erinnert worden, daß ich mich wieder intensiver um meine Erste-Hilfe-Ausrüstung kümmern sollte. Bereits seit etwa zehn Jahren – seit eine Kollegin direkt neben mir „umgekippt“ ist und von einem zufällig anwesenden Rettungssanitäter wiederbelebt werden mußte – habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, meine Kenntnisse in Erster Hilfe regelmäßig (meist jedes Jahr) aufzufrischen und zudem immer eine kleine Menge Sanitätsmaterial mit mir zu führen.

Damit sind schon die wichtigsten Fragen angesprochen: Fähigkeiten und Material. Wozu sollte man sich mit „Survival“-Kenntnissen wie Fallenbau oder Notangeln befassen, wenn man nicht einmal in der Lage ist, eine ordentliche Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen und so Notfälle, die jederzeit und an jedem Ort auftreten könnten, zu bewältigen? Oder, ein anderes Extrem, was ich in einem deutschen Militärforum beobachten konnte: Da beginnen Reservisten, die Mühe haben dürften, überhaupt einen Druckverband richtig anzulegen, damit, sich Infusionen zu besorgen und während ihrer Wehrübungen mitzuführen. In denselben Kreisen scheint das Abbinden bei Gefäßverletzungen mittlerweile als Allheilmittel zu gelten – schließlich haben es die als Vorbild gesehenen Amerikaner im Irak und in Afghanistan vorgemacht und außerdem spart man sich damit die lästigen Druckverbände.
Ich habe nichts gegen das Abbinden an sich, auch wenn es in Deutschland nicht mehr explizit gelehrt wird. Doch auch hierzulande weiß das Rettungsfachpersonal, daß man bei bestimmten Verletzungen keine andere Chance hat, um die Blutung zu stoppen (allerdings wird dies meist nur hinter vorgehaltener Hand gesagt). Vielmehr stört mich, wenn Abbinden als alternativlos dargestellt wird und man zudem so tut, als wäre die Extremsituation eines Feuergefechts im Mittleren Osten mit den meisten Notfällen in Mitteleuropa vergleichbar.
Dies gilt insbesondere für jene Zeitgenossen, die meinen, bei Chemikalien wie z.B. Quikclot handele es sich um wahre Wundermittel, obwohl sie unter Fachleuten höchst umstritten sind. Ich kann für meine Person nur hoffen, daß ich nie einem überspannten und schlecht ausgebildeten „Hobbyretter“ in die Hände falle, der es zwar gut meint, aber schlecht macht – etwa, indem er mir beim Versuch, eine Infusion zu legen, die Arme zersticht und danach eine kleine Wunde, für die ein ordinäres Verbandspäckchen reichen würde, mit Quikclot „behandelt“, um mich schließlich, 17 Sekunden vor Eintreffen des Notarztes, zu intubieren. ;-)



Doch zurück zum Thema Ausrüstung. Da ich relativ mit dem Auto meist nur auf kürzeren Strecken unterwegs bin, habe ich häufig keinen Zugriff auf den Kfz-Verbandskasten. Über die Jahre habe ich deshalb mehrere Erste-Hilfe-Sets zusammengestellt, wovon ich heute zwei regelmäßig mitführe. Das wichtigste ist ein kombiniertes Überlebens- und EH-Paket, welches in Anlehnung an die in den USA vieldiskutierte „Bug-Out Bag“ entstanden ist. Mir dient es jedoch mehr als „Ausrüstung zum Nachhausekommen“, denn als Pendler, der den ÖPNV nutzt, will ich auf Störungen nicht gänzlich unvorbereitet sein.

Der „Überlebens“-Komponente besteht aus einem Notponcho, einer Alu-Rettungsdecke, Streichhölzern, einem Teelicht, Reservebatterien für meine Fenix-Taschenlampe, einer weiteren Kleinstlampe, Taschenwärmern, einem Knicklicht, Streichhölzern und Feuerzeug, Kompaß, Trillerpfeife, Wasserentkeimungsabletten, 1 Kondom, 10 m Paracord, Klebeband (Duct Tape), Isolierband, Kabelbinder, Notizblock und Stift, Erfrischungstüchern, Toilettenpapier und einer Löffel-/Gabel-Kombination. (Zwei bis drei (Taschen-) Messer und ein bis zwei Taschenlampen sind ohnehin immer am Mann oder in der EDC-Tasche. ;-))
Die „medizinische“ Komponente beinhaltet mehrere Verbandspäckchen sowie Mull- und Elastikbinden (wichtig für Druckverbände), Kompressen, ein Brandwundenverbandstuch, Heftpflaster, Sicherheitsnadeln, ein Dreiecktuch sowie das am häufigsten gebrauchte EH-Material: Wundschnellverbände (vulgo: Pflasterstrips in verschiedenen Größen). Dazu kommen eine Beatmungsfolie (für eine richtige Beatmungsmaske war leider kein Platz), Schutzhandschuhe, Desinfektionstücher, eine Schere sowie kleine Mengen an Medikamenten (Vitamintabletten, Schmerzmittel etc.).
Untergebracht ist das alles im Vorgängermodell dieser Tasche von Tasmanian Tiger, die nicht nur robust, sondern auch Molle-fähig ist und die ich ohne Vorbehalte empfehlen kann. Bei der Füllung wurde vornehmlich auf Produkte der Fa. Söhngen zurückgegriffen, denn diese sind meist hochwertiger und länger haltbar als viele 08/15-Produkte aus dem Supermarkt.

Das soeben vorgestellte Paket ist fast mein täglicher Begleiter in Aktentasche oder Rucksack. Wenn ich mit meinem Maxpedition Jumbo Versipack unterwegs bin, so ist dieser analog ausgestattet, wobei die Ausrüstung – mit Ausnahme des Sanitätsmaterials, für das es eine gesonderte Tasche gibt – auf die diversen Fächer verteilt wurde.

Vor einer Aufgabe habe ich mich aber seit zwei Jahren gedrückt: Ich besitze nach wie vor kein dezidiertes Erste-Hilfe-Set für meine Outdooraktivitäten. Ich hatte zwar schon einmal ein Paket zusammengestellt, das dann aber – da zu groß – verworfen werden mußte. Zudem konnte ich bisher keine Tasche finden, die meinen Anforderungen wirklich entsprechen würde. Sie darf ruhig ein paramilitärisches Aussehen haben, aber vor allem muß sie sich mittels Molle-Clips o.ä. Systemen am Rucksack befestigen lassen. Die Füllung lehnt sich an die DIN 13160 an, wobei es spezifische Ergänzungen gibt, auf die ich in der „Pampa“ nicht verzichten möchte (z.B. SamSplint zum Schienen von Brüchen, Beatmungsmaske). Des weiteren soll dieses EH-Set die Funktion einer Reiseapotheke erfüllen, es um verschiedene Medikamente ergänzt wird.

Die von den einschlägigen Herstellern „taktischen“ Zubehörs angebotenen Taschen sind für den von mir angedachten Verwendungszweck entweder zu klein oder zu groß. Entweder passen nur ein paar Verbandpäckchen hinein oder die Tasche ist so groß, daß man einen halben RTW darin unterbringen könnte. ;-) Bei den bekannten zivilen Herstellern sieht es nur unwesentlich besser aus. Mittlerweile bin ich soweit, mir einfach ein paar Taschen zu bestellen, sie testweise zu füllen und mich danach für eine zu entscheiden.

Ausdrücklich abraten möchte ich von einer San-Tasche, die ursprünglich auf ein Modell der US-Streitkräfte zurückgeht, mittlerweile aber auch von zahllosen Firmen nachgebaut wird (siehe z.B. hier oder hier). Diese Tasche läßt sich kaum sinnvoll füllen (man braucht zahllose weitere Plastebeutel), wenn es denn geschafft wurde, so kann man sie am Körper nicht stabil tragen, weder am Trageriemen noch am Koppel. Von einer Befestigung am Rucksack oder einem Verstauen in demselben mußte ich sofort Abstand nehmen, da zu klobig. Wenn es denn unbedingt eine Surplustasche sein soll, dann lieber das gute, alte DDR-Modell.



Noch in der Planungsphase befindet sich ein weiteres Projekt – ich nenne es einmal „Notfallrucksack“ – an dessen Fortführung mich die jüngsten Bilder aus Haiti erinnert haben. Damit ist jedoch keineswegs das gemeint, was üblicherweise im Rettungsdienst darunter verstanden wird. Vielmehr lehnt er sich an den sog. Bergungsrucksack an, den ich während meines Dienstes im Katastrophenschutz kennengelernt habe und den ich für ein hervorragendes Konzept halte: klein, aber durchdacht.
Besagter Bergungsrucksack war für den schnellen Zugriff bei Gebäudeschäden und zur Rettung von Leichtverletzten bzw. Leichtverschütteten vorgesehen. Es gab ihn in drei Zusammenstellungen (vgl. KatS-LA 220, S. 551 ff.). Dabei wurden eine Wolldecke und eine kleine Zusammenstellung von Sanitätsmaterial mit Schutzausrüstung und diversen Werkzeugen kombiniert (z.B. Bergungsbeil mit Säge und Kratze, Bindeleine, Bergungstuch, Wolldecke, Wagenheber, Klappspaten, Beitel u.a.m.).

So etwas Ähnliches schwebt mir auch vor. Bezüglich des Erste-Hilfe-Materials werde ich mich wiederum an der Liste gem. DIN 13160 orientieren. Dazu sollen dann noch einige Werkzeuge kommen, die sich möglichst universal auch bei privaten Notfällen i.w.S. – etwa im Straßenverkehr – einsetzen lassen (z.B. ein Klappspaten). Zudem hätte ich damit ein wenig Ausrüstung für meinen Dienst in der hiesigen Wasserwehr in der Hinterhand, denn es ist nicht so recht klar, was die Kommune stellt.
Offen ist jedoch auch hier noch die Frage des richtigen Behältnisses – die handelsüblichen Notfallrucksäcke für den RD erscheinen mir jedenfalls ungeeignet. Möglicherweise gibt es spezielle Modelle für die Bergrettung, die den Anforderungen eher entsprechen (zwei mittelgroße Fächer, je eines für Sanitätsmaterial und Werkzeug). Vielleicht weiß hier einer meiner Leser Rat?

Nun ja … hoffentlich habe ich meine Stammleser damit nicht allzu sehr gelangweilt, aber das Thema Erste Hilfe gehört im weitesten Sinne ebenfalls zum Themenbereich dieses Blogs.


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Freitag, 11. Dezember 2009

11.12.2009: Video des Tages

Heute: Verhaltensmaßregeln für Freundinnen (und Ehefrauen), die das Glück haben, ihren Herzallerliebsten auf einem Ausflug in die Natur begleiten zu dürfen. ;-)



Montag, 21. September 2009

21.09.2009: Video des Tages

Heute wird uns ein multifunktionaler Bushcraft-Tracking-Wander-Stock vorgestellt. ;-)



Samstag, 18. Juli 2009

18.07.2009: Video des Tages

Heute wird uns eine Kombination aus Tarp und Hängematte vorgestellt, wie sie Ray Mears populär gemacht hat.




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Montag, 1. Juni 2009

01.06.2009: Videos des Tages

In den beiden heutigen Videos wird uns der Aufbau eines leichten Camps vorgestellt, wie es sich bei der derzeitigen Witterung anbietet, wenn man draußen unterwegs ist.






Dienstag, 14. April 2009

14.04.2009: Video des Tages

Im heutigen Video wird in das Long Range-Schießen unter feldmäßigen Bedingungen und die dafür erforderliche Ausrüstung eingeführt.



Donnerstag, 29. Januar 2009

29.01.2009: Videos des Tages

Wir sind immer noch mitten im kalten Winter, was ein guter Grund ist, um sich (noch) einmal mit der Einrichtung eines Camps zu dieser Jahreszeit zu beschäftigen. ;-)




(Video 1)



(Video 2)

Donnerstag, 15. Januar 2009

Die Shot Show 2009

Heute beginnt in Orlando (Florida, USA) die Shot Show 2009, die (zusammen mit der IWA in Nürnberg) weltweit führende Messe für zivile Waffen, Munition sowie Jagd- und Outdoorartikel. Rund 2000 Aussteller werden ihre Modelle, darunter auch mit Spannung erwartete Neuheiten, der Öffentlichkeit präsentieren (manche davon sind schon bekannt geworden ;-)). Die deutsche Fachpresse ist natürlich auch vor Ort, aber interessierte Waffenfreunde müssen nicht wochenlang auf deren Berichte warten, sondern können sich schon jetzt erste Eindrücke verschaffen - den technischen Möglichkeiten des Internets und dem Engagement unsere Kollegen in den USA sei Dank. :-)

Folgende Blogs und Webseiten werden - zumeist live - in Wort und Bild von der Shot Show berichten:

Guns, Holsters, and Gear (live)

Call me Ahab (auch bei Gun Nuts TNG und Picasa, live)

Gun Pundit (live)

Accurate Shooter (live)

West, by God (live)

Gun Show Review (v.a. Bilder)

Ken Lunde (v.a. Bilder)

Gun Blast (v.a. Bilder)

Firearm Blog

Down Range Blog

Frank James

Hog Blog

Massad Ayoob

Snowflakes in Hell

Pyramyd Air

AR15.com (Bilder)

Michael Bane (auch bei Twitter)

Flickr (Bilder)


Aktuelle Videos von der Messe wird es auf diesen Seiten zu sehen geben:

Outdoor Channel (auch hier)

Shepherd Report

AR15.com

ESPN

Browning

Ruger


PS: Die Links wurden im Hinblick auf Aktualität, Quantität und Qualität der Beiträge neu geordnet. Letzter Stand: 26.01.2009, 22.50 Uhr.
Diese Seite dient ab sofort als "Leitseite", auf der alle meine Posts, die sich mit der Shot Show 2009 befassen, unten verlinkt werden.



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Shot Daily 2009 - Nr. 2 & 4
16.01.2009: Videos des Tages
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19.01.2009: Videos des Tages
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22.01.2009: Videos des Tages
23.01.2009: Videos des Tages
24.01.2009: Videos des Tages
25.01.2009: Videos des Tages

Mittwoch, 14. Januar 2009

14.01.2009: Video des Tages

Im heutigen Video läßt Pablo seine Outdooraktivitäten während des Jahres 2008 Revue passieren.

Dienstag, 6. Januar 2009

06.01.2009: Video des Tages

In Fortsetzung der Videos vom Samstag und passend zur anhaltenden Wetterlage geht es im heutigen Video um das Beheizen einer (Not-)Unterkunft im Winter. Paßt irgendwie gerade ... ;-)



Samstag, 3. Januar 2009

03.01.2009: Videos des Tages

Heute erläutern uns die Wilderness Outfitter in einem dreiteiligen Film, wie man im Winter (ja, den haben wir gerade! ;-)) eine (Not-)Unterkunft bzw. ein Camp herrichten und dort leben kann.




(Teil 1)



(Teil 2)



(Teil 3)

Samstag, 27. Dezember 2008

27.12.2008: Videos des Tages

Heute führt uns Craig in einem vierteiligen Video seine persönliche Überlebensausrüstung vor.


(Teil 1)


(Teil 2)


(Teil 3)


(Teil 4)

Dienstag, 9. Dezember 2008

09.12.2008: Videos des Tages

In den beiden heutigen Videos werden der Aufbau eines Tarps und die Organisation eines kleinen Camps im Ray Mears-Stil präsentiert.



(Video 1)


(Video 2)

Montag, 1. Dezember 2008

01.12.2008: Video des Tages

Im heutigen Video berichtet Michel Blomgren von einer seiner Wildnistouren mit Survival- und Abseiltraining.

Montag, 24. November 2008

Neue Gummistiefel: Tretorn Sarek Silent


Da meine bisherigen Wintergummistiefel von Novesta langsam, aber sicher ihren Geist aufgeben, habe ich mich nach Ersatz umgesehen und beim Sarek Silent vom schwedischen Hersteller Tretorn gelandet. Im Gegensatz zu anderen Winterstiefeln der skandinavischen Hersteller (Tretorn, Viking, Nokian) ist dieses Modell sehr paßgenau - zumindest für meine Füße. ;-) Es läßt sich angenehm tragen, hält aufgrund des Neoprenfutters schön warm, ist auch auf glattem Untergrund einigermaßen rutschfest und mit seinem modernen Design zur Not auch citytauglich. ;-) Mein Paar war aufgrund der Verpackung am oberen Schaftende ein wenig deformiert, was sich aber noch geben wird. Kurz und gut: Ich bin zufrieden. :-)

Samstag, 22. November 2008

22.11.2008: Video des Tages

Passend zum gestrigen Wintereinbruch erläutert uns heute Michel Blomgren die Möglichkeiten für das Überleben im Winter. Draußen, versteht sich. ;-)