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Freitag, 16. Dezember 2011

Zwei scharfe Klingen ...


... haben in den zurückliegenden drei Monaten ihren Weg in meine Sammlung gefunden. Dies war zunächst ein Strash (dt.: Wache) des rußländisch-dagestanischen Herstellers Kizlyar. Das Strazh ist ein netter kleiner Dolch, der gefällig in der Hand liegt. Messer und Scheide sind, wie von Kizlyar gewohnt, sehr gut verarbeitet. Das Messer ist hierzulande zwar nicht führbar (wegen § 42a WaffG), aber dennoch ein schönes und ausgefallenes Sammlerstück.

Zum Kauf des zweiten Messers wurde ich durch das Visier-Sonderheft 61, worin regionale französische Messer vorgestellt worden sind, animiert. Besonders sagten mir die etwas wuchtigeren Modelle zu, als Ergänzung zu den Opinels. Die Wahl fiel schließlich auf ein korsisch anmutendes Hirtenmesser U Ricorsu classique von Le Berger. Der Versand gestaltete sich zwar etwas schwieriger, da die Firma anscheinend kein Bankkonto besitzt, aber letztlich waren beide Vertragspartner befriedigt. Die Qualität ist angesichts des moderaten Preises hervorragend. Und auch optisch mach das Le Berger einiges her. :-)



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Donnerstag, 1. September 2011

EDC-Rapport


Nach fast zwei Jahren, in denen ich das Taschenmesser Gunhammer vom italienischen Hersteller Fox/FKMD sehr oft als EDC-Messer geführt habe, ist es an der Zeit, einen kurzen Bericht zu geben. Das Messer hat meine Erwartungen voll erfüllt; funktionelle Mängel sind nicht aufgetreten. Das Messer ist im Lieferzustand sehr schnitthaltig, ich mußte es noch nie schleifen. Allerdings hat das Äußere durch die nahezu tägliche Beanspruchung ein wenig gelitten. Der Kunststoff am Griff hat mittlerweile an manchen Stellen fast die Farbe der Hosentaschen angenommen und auch an einigen Metallteilen ist die schwarze Farbe abgeplatzt, so daß jetzt das blanke Metall durchschimmert. Ebenso hat sich der Hosenclip gelockert. Doch dies sind Mängel, die nach so langer Nutzungsdauer fast zwangsläufig auftreten.



Schon seit längerem liebäugele ich damit, zumindest am Wochenende und bei weniger formalen Anlässen statt eines Klappmessers ein feststehendes als „EDC“ zu führen. Nach dem Wälzen diverser Kataloge und dem Bestellen einiger Modelle (so z.B. das Muela Bison, siehe letztes Bild) habe ich mich schließlich für zwei verschiedene Modelle entschieden.



Erstens für den Dozier Anchorage Pro Skinner von Böker entschieden. Mit einer Klingenlänge von 9 cm und einer Gesamtlänge von 20 cm ist der Skinner zwar nicht allzu kompakt, doch was nützt das schönste Messer, wenn es zu klein ist, so daß der Benutzer es nicht vernünftig in der Hand halten kann? Das vorliegende Modell wurde mit einem Holzgriff ausgeliefert. Dadurch und durch die schlichte, aber ordentlich verarbeitete Lederscheide wirkt das Messer nicht nur schön, sondern auch sehr zivil.



Zweitens für das Modell Chacal des spanischen Herstellers Nieto. Es besticht durch seine besondere Klingenform. Seine Abmessungen entsprechen in etwa denen des Skinners. Trotz des fast gleichen Preises ist die Qualität von Nieto nicht ganz so hoch wie bei Böker. Das merkt man vor allem an der Verarbeitung der Lederscheide. Dennoch ist es ein schönes Messer, was sich ebenfalls bereits als jagdlich wirkendes Freizeitmesser im Alltag bewährt hat.



Die vorerst letzte Veränderung in meinem Arsenal der täglich mitgeführten Utensilien betrifft die Taschenlampe. Die bisher verwendete Fenix L1T ist nach einer Beschädigung durch das Modell LD 15 desselben Herstellers abgelöst worden. Die neue Lampe ist zwar leichter und kleiner als ihr Vorgänger, doch zwingt der Verzicht auf einen Schalter zur Bedienung mit zwei Händen, was in Notsituationen von Nachteil sein könnte.



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Donnerstag, 28. Juli 2011

28.07.2011: Video des Tages

Heute stellt uns ein belgischer Messersammler die Produkte der spanischen Firma Nieto vor. Auch mir persönlich gefallen in letzter Zeit die eher klassischen Modelle von der iberischen Halbinsel immer mehr.



Mittwoch, 18. August 2010

Langsam kommt Bewegung in den Markt


Am 1. April 2008 ist in Deutschland § 42a WaffG in Kraft getreten und mit einem Schlag wurde es unmöglich, geschätzte 97 % der auf dem Markt befindlichen Taschenmesser legal zu führen. Weite Teile der hiesigen Messerindustrie haben diese Neuregelung ignoriert und weiter fleißig ihre Einhandmesser verkauft. Doch langsam bessert sich die Lage und es kommen Zweihandmesser in modernem Design auf den Markt.

Führend ist dabei der Messerdesigner Dietmar Pohl - und zwar nicht nur bei seinen früheren Arbeitgebern, sondern auch in seiner eigenen Firma. Die bringt nun mit dem Modell Bravo One Outdoor ein reines Zweihandmesser auf den Markt. Im Gegensatz zu Pohls großen Klappmessern der "Alpha"-Serie ist dieses kleiner dimensioniert und somit uneingeschränkt EDC-tauglich. Das Bravo One entspricht ziemlich exakt meinen Anforderungen an ein solches Alltagsmesser. Einzig der Preis von voraussichtlich etwa 130 € ist ein wenig hoch, aber damit werde ich leben können. (BTW: Liest Pohl hier vielleicht mit? ;-)) Einziger Wermutstropfen: Das Messer soll erst im Herbst lieferbar sein.

Für die Zukunft sollte Pohl auch über andersfarbige Griffe (z.B. sandfarben) und weitere Klingenvarianten für die "Bravo"-Reihe nachdenken.

Hoffentlich ziehen andere namhafte Hersteller bald nach, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Leider sieht es etwa bei der Fa. Böker insofern eher schlecht aus. Auch der neueste Katalog strotzt vor Einhandmessern. Selbst das Modell Exskelibur, welches ich eigentlich für eines der wenigen modernen Zweihandmodelle gehalten hatte, wird im neuen Böker-Katalog als Einhandmesser mit Daumenöffnung beworben. :-( Reinrassige Zweihandmesser scheinen hingegen die neuen Modelle Haddock und Cox zu sein - doch muß man deren eigenwilliges, von einem Dänen entworfenes Design schon mögen und mit Preisen von 160 bzw. 180 € sind sie alles andere als billig.

Also, verehrte deutsche Messerindustrie: Wir warten immer noch.


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Foto: www.pohlforce.de.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Der "Waffenhammer"


Vor einigen Wochen hatte ich hier bereits angedeutet, daß ich auf der Suche nach einem neuen "EDC"-Taschenmesser aus modernen Materialien bin, wobei gegen ein "taktisches" Design keine Einwände vorliegen. Nach einiger Suche bin ich im Böker-Programm auf die Messer der italienischen Firma Fox Knives Military Division (Abk.: FKMD) aufmerksam geworden. Im Gegensatz zu den Produkten von Extrema Ratio, die auf mich allesamt kantig, klobig und häßlich wirken, kann man, denke ich, den meisten FKMD-Messern eine gewisse Eleganz nicht absprechen.

Da Böker ein anderes Messer, das Exskelibur 1, welches ich zuvörderst ins Auge gefaßt hatte, noch nicht liefern kann, habe ich mich jetzt also für das Modell Gunhammer (vgl. hier und hier) entschieden. Im Gegensatz zu dem robusten Namen ist es schlank und relativ leicht (110 g) und liegt mir hervorragend in der Hand, sogar besser, als mein persönliches Referenzmodell Gerber Harsey Air Ranger. Der Griff besteht aus unterschiedlich rauhem Kunststoff, was - ebenso wie die teilweise Riffelung auf dem Griffrücken und der 8,5 cm langen Klinge - für Rutschfestigkeit sorgt. Die Verarbeitung ist insgesamt hervorragend; Klingenspiel konnte ich keines feststellen. Die Schärfe "out of the box" ist nicht zu beanstanden.




Endlich kann ich wieder ein Messer mit Clip führen, was für mehr Ordnung in meiner Hosentasche sorgt. ;-) Selbiger Clip kann wahlweise rechts oder links montiert werden, wobei das Messer immer "tip up", also mit der (eingeklappten) Klingenspitze nach oben geführt wird.
Geliefert wird der "Waffenhammer" in einer kleinen Schatulle. Die Entfernung des Pins für die Daumenöffnung war ohne weiteres möglich, womit das Klappmesser den Vorgaben des deutschen Waffenrechts (§ 42a WaffG) entspricht und legal führbar ist.

Das Gunhammer ist, wenn man so will, ein "tactical gentleman's knife" und paßt fast exakt zu meinen Anforderungen: Weder zu groß noch zu klein, alltagstaugliche Klinge, sehr gute Handlage, Clip, robuste Materialien, leicht zu reinigen. Kurzum eine Investition, die sich gelohnt hat.

Mein einzigster Kritikpunkt ist die Farbwahl: ein ganz schwarzes Messer könnte im Alltag nicht unproblematisch sein. Nachdem ich allerdings vor drei Wochen miterleben mußte, wie ein klassisches Jagdtaschenmesser mit Hirschhorngriff hysterische Reaktionen auslöste, mache ich mir darüber keine größeren Sorgen mehr.



PS: Im Novemberheft der Zeitschrift Visier wird ein Taschenwerkzeug von FKMD vorgestellt.






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Montag, 19. Oktober 2009

19.10.2009: Video des Tages

Heute stellt ein Messersammler drei "taktische" Klappmessermodelle vor, darunter auch das FKMD Profili. Letzteres zählt zu jenen Messern der Fox Knives Military Division, die mir vor einigen Wochen ins Auge gefallen sind und seither auf meinem Wunschzettel stehen - Einhandöffnung hin oder her. ;-)



Mittwoch, 23. September 2009

Wo bleiben die Zweihandmesser?

Vor einigen Monaten beklagte die Zeitschrift Visier, daß es in der deutschen Messerindustrie nach wie vor an Innovationen mangele, die dem seit April 2008 geänderten Waffenrecht Rechnung tragen. Es fehlen mithin moderne Zweihandmesser. Dieses Urteil muß ich leider bestätigen. Im vergangenen Jahr hatte ich mir mit einem Opinel und einem klassischen Jagdmesser beholfen und dabei immer gehofft, daß sich unsere Hersteller alsbald auf die neue Rechtslage einstellen würden. Doch dem ist nicht so, wie die jüngste Bestandsaufnahme zeigt.

Als dieser Tage der neue Böker-Katalog ins Haus geflattert kam, mußte ich mit Befremden feststellen, daß er nach wie vor voller Einhandmesser ist. Es werden anscheinend sogar kontinuierlich neue entwickelt. Die zweihändig zu öffnenden Klappmesser, mit denen man rechtlich immer auf der sicheren Seite ist, führen hingegen ein Schattendasein. Neben Klassikern mit Griffen aus Horn oder Holz gibt es nur wenige Neuentwicklungen. Manche, wie das Lock Back Yellow oder das Sodbuster Junior sehen nicht unbedingt schlecht aus, wirken aber doch ein wenig altbacken.
Erheblich besser gefällt mir schon das Exskelibur 1. Die Klingenlänge, das Gewicht, die Ausstattung mit einem Hosenclip und das Design sprechen für dieses Modell als EDC-Klappmesser. Mich stört allerdings der fehlende Nagelhau, über den wenigstens der kleine Bruder Exskelibur 2 verfügt. Ich werde mir das Exskelibur 1 demnächst einmal näher ansehen, da die Frage nach einem neuen EDC-Messer in den letzten Wochen für mich stärker hervorgetreten ist.

Begeistert bin ich vom Exskelibur allerdings nicht. Es gibt, wie gesagt, Einwände. Und die Auswahl ist einfach viel zu begrenzt. Konnte man bis zum 01.04.2008 aus dem schier unübersehbaren Angebot der internationalen Messerindustrie wählen, so ist die Bandbreite seither deutlich geschrumpft. Und wer, wenn nicht die deutsche Messerindustrie, könnte uns Deutschen aus dieser Bredouille helfen?
Gewiß, es gibt ein paar positive Ansätze. Bei Böker z.B. das Böker Applegate EDC, ein an das deutsche WaffG angepaßtes feststehendes Messer. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein!

Ein anderer Solinger Traditionsbetrieb, die Fa. Eickhorn, hat mit dem Pohl One G-10-DE ebenfalls ein modernes Klappmesser im Programm, das die neue Rechtslage berücksichtigt. Und vielleicht könnten Eickhorn oder der Messerdesigner Dietmar Pohl, der sich kürzlich selbständig gemacht hat, an einer verbsserten Version dieses Messers arbeiten? (Oder sind die taktischen Einhandmesser etwa so einträglich, daß man sich nicht auf die Bedürfnisse von ein paar nörgelnden Zivilisten einstellen muß?)

Warum verbesserte Version? Am Pohl One sagen mir sowohl das Design als auch das Gesamtkonzept zu und an der hervorragenden Qualität bestehen keinerlei Zweifel. Es könnte also mein Arsenal der EDC-Messer bereichern, wenn es nicht drei Kritikpunkte gäbe:
1. Das Messer ist zu groß. Mit einer Klingenlänge von 10 cm und einer Gesamtlänge von 23,5 cm bewegt sich das Messer in derselben Kategorie wie das CRKT M21-14 Special Forces. Letzteres hatte ich vor über zwei Jahren aufgrund des taktischen Designs erworben und wollte es ebenfalls als EDC führen. Dieser Versuch endete nach exakt zweieinhalb Tagen. Mein Resümee: Mein ideales EDC-Klappmesser hat eine Klingenlänge von 8 bis 9 cm.
2. Das Pohl One ist zu schwer. Wer kann und will schon tagtäglich 199 g in seiner Hosentasche herumtragen?
3. Der Preis ist zu hoch. Die aufgerufenen 200 € sind für ein EDC-Messer einfach zu viel, schließlich ist ein solches Messer, welches man immer bei sich trägt, erhöhten Verlust- und Schadensrisiken ausgesetzt. Sei es durch Diebstahl, Abhandenkommen i.w.S., Beschädigung beim Gebrauch oder die evtl. Beschlagnahmung bei einer Polizei- oder Zollkontrolle. Und es fällt erheblich leichter, sich von einem 50 €-Messer auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden als von einem, das 200 € gekostet hat.

Tja, was bleibt an Alternativen, wenn man ein modernes, gern auch "taktisch" aussehendes Taschenmesser sucht, was den o.g. Voraussetzungen für ein EDC-Messer entspricht? Z.B. die Reality Based Recurve Blade von Böker. Es ist zwar ebenfalls weder klein noch leicht, dafür aber preiswerter. Sonst sieht die Lage jedoch recht düster aus ... Vielleicht hat ja einer meiner Leser einen Tip? ;-)


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Sonntag, 13. September 2009

13.09.2009: Bilder des Tages


In den Messerforen ist es ja üblich, daß man seine "EDC"-Ausrüstung mit einem Foto vorstellt. Deshalb will ich heute einmal die beiden Gegenstände vorstellen, die hier in Polen (fast) immer in meiner Hosentasche sind: eine Taschenlampe Fenix L1T und ein Klappmesser Gerber Harsey Air Ranger. Letzteres hat mir bereits vom Sommer 2007 bis April 2008 als EDC-Taschenmesser bewährt und sich in dieser Zeit zu meinem Lieblingsmesser entwickelt: Nicht zu groß oder zu klein, leicht, wirkt nicht aggressiv, robust, gute Schnittleistung. Mithin ein hervorragendes Messer, was ich eigentlich nicht mehr missen möchte.

Doch dann kam die Waffenrechtsverschärfung 2008 und mit ihr der neue § 42a WaffG. Sonach sind dem Führen sog. Einhandmesser - und dazu zählen fast alle handelsüblichen Klappmesser - enge Grenzen gesetzt. Die kriminologische Relevanz dieser Neuregelung dürfte zwar marginal sein, aber unsere amoklaufende politische Klasse hat wieder etwas für die öffentliche Sicherheit getan. :-(



Seither mußte das Gerber ein Schattendasein führen. Hier in Polen konnte und durfte ich es nun endlich wieder regelmäßig tragen. Bei allen täglichen Verrichtungen, von der obligatorischen Fischmahlzeit bis zum Entfernen von Etiketten, leistet es gute Dienste. Bei Messergriffen aus natürlichen Materialien wie Horn oder Holz bin ich immer skeptisch, inwieweit die Messer gereinigt werden können, ohne dabei Schaden zu nehmen. Das Gerber hingegen wird einfach mit abgewaschen und fertig.

Es wird daher eine Umstellung, wenn ich ab nächster Woche wieder dem restriktiven deutschen Waffengesetz unterliege. Verglichen mit den Zuständen in Germanistan kommt man sich in Polen fast wie im Paradies vor, in dem die Einstellung gegenüber Waffen i.w.S. (inkl. Messern) eine ganz andere ist - wie ich hoffentlich durch meine Beiträge der letzten Tage zeigen konnte. Man ist hier viel entspannter und niemand käme auf die Idee, die Polizei zu rufen, nur weil ein paar Kinder auf der Straße mit Airsoft-Pistolen spielen. Hoffen wir, daß Polen noch lange von der westeuropäischen Anti-Waffen-Hysterie verschont und als ein Exempel des Normalzustandes erhalten bleibt.



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Dienstag, 21. Juli 2009

Mein drittes Victorinox-Messer ...


... ist in der vergangenen Woche endlich bei mir eingetroffen. Das 125-jährige Bestehen dieses Schweizer Traditionsunternehmens hatte mich daran erinnert, daß mir eine Version immer noch fehlt. Neben dem großen Modell "Hercules", welches ich oft in einer Gürteltasche führe, hatte ich seit etwa zehn Jahren ein einfaches "Classic" am Schlüsselbund.
Da ich das große und schwere "Hercules" jedoch zunehmend als Belastung empfinde und es, wenn ich Anzug trage, sowieso in der Aktentasche oder im Rucksack bleiben muß (und somit nicht immer sofort einsatzbereit ist), wuchs der Wunsch nach einem kompakteren Messer, das ich am Schlüsselbund tragen kann und so immer am Mann habe. Dabei war die Klingenlänge nicht so wichtig, denn eines meiner größeren "EDC"-Klappmesser habe ich ohnehin immer dabei.
Dieses Anforderungsprofil führte dann fast zwangsläufig zur Wahl des Victorinox "MiniChamp". Zwar nicht ganz leicht, aber doch schön kompakt, beschwert es seit einigen Tagen meinen Schlüsselbund und dürfte für die meisten Aufgaben im alltäglichen (Groß-)Stadtdschungel vollauf geeignet sein.


Samstag, 13. Juni 2009

13.06.2009: Videos des Tages

Heuer feiert einer der beiden Hersteller des berühmten Schweizer Offiziersmessers, die Firma Victorinox, ihr 125-jähriges Bestehen. Dieser Anlaß war sogar dem hiesigen, sonst eher waffenfeindlichen Regionalblatt einen eigenen Artikel wert. Grund genug also für die beiden folgenden Filmchen.
(Da fällt mir ein, ich brauche noch ganz dringend ein neues, kleines ... ;-))






Sonntag, 25. Januar 2009

25.01.2009: Videos des Tages

Zum Abschluß der Berichterstattung von der Shot Show 2009 folgen heute fünf Videos über die Produkte verschiedener Messerhersteller.




(Video 1 - Tool Logic)



(Video 2 - Benchmade)



(Video 3 - TOPS Knives)



(Video 4 - Zero Tolerance)



(Video 5 - Columbia River Knife & Tool)


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Montag, 19. Januar 2009

19.01.2009: Videos des Tages

In den nächsten Tagen - bis einschließlich Samstag - geht es hier auf Backyard Safari weiter mit Filmen und Berichten von der gestern in Orlando zu Ende gegangenen Shot Show 2009.
Im zweiten Video wird heute ein nettes Zubehörteil für AR-15-Gewehre vorgestellt: die Fa. Samson bietet ein passendes Multitool an, welches bei Nichtgebrauch im Pistolengriff verstaut wird.



(Video 1 - Aimpoint)


(Video 2 - Samson)


(Video 3 - Gamo Softair)


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Dienstag, 12. August 2008

Meine neuen EDC-Messer

Seit der Änderung des deutschen Waffengesetzes vom 1. April ist das Führen von einhändig zu öffnenden und feststellbaren Taschenmessern nur noch bei Vorliegen eines besonderen Grundes gestattet. Somit werden meine bisherigen "every day carry"-Messer, ein Gerber Harsey Air Ranger (oben) und ein Buck Strider Military Folder (unten), seitdem nur noch selten mitgeführt, obwohl es sich bei beiden um gute und bewährte Klappmesser handelt.


Es mußte also Ersatz her: stilvolle, zweihändig zu öffnende Klappmesser mit (aus Sicherheitsgründen) feststellbarer Klinge, nicht zu groß oder zu klein und vor allem: nicht zu schwer.
Die Wahl fiel zunächst auf mein Opinel No. 7 (Bild 2+3 oben). Das klassische französische Taschenmesser mit knapp 8 cm Klingenlänge und Holzgriff sollte bei keinem Messersammler oder Outdoorinteressierten fehlen. Zudem ist es sehr leicht und folglich auch im Anzug angenehm mitzuführen. Allerdings macht das Opinel keinen allzu stabilen Eindruck, was angesichts eines Preises von unter 10 Euro aber auch nicht verwundern darf - Opinel bietet trotzdem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Also habe ich noch nach einem weiteren, etwas größeren und stabileren Klappmesser gesucht und bin dabei im Messerforum wieder auf die klassischen deutschen Jagdmesser aus Solingen gestoßen. Nachdem mir etwa die Fa. Puma in den letzten Jahren durch ein für mich inakzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis aufgefallen war und ich seither von Solinger Herstellern Abstand genommen hatte, wurde ich jetzt auf die Firmen Hartkopf und Otter-Messer aufmerksam.
Von letzterer habe ich dann das Taschenmesser HH1 erworben (Bild 2+3 unten). Das Messer überzeugt durch eine 8,5 cm lange, arretierbare Klinge, eine saubere Verarbeitung (ohne Klingenspiel, überstehende Kanten o.ä.) sowie seine Hirschhorngriffschalen. Und das alles für einen Preis unter 30 Euro. Ich kenne teurere Messer anderer Hersteller, die deutlich schlechter verarbeitet sind. Das HH1 ist zwar etwas schwerer, aber dafür sehr angenehm zu handhaben und hat sich mittlerweile zu meinem Lieblings-EDC-Messer entwickelt. Eine echte Empfehlung!