Sarah Palin is a fucking retard (reprise) you betcha!
Vor 3 Stunden
Ein privater Blog rund um die Themen Waffen, Messer, (Militär-)Geschichte und Outdoorsport. Sachliche Kommentare sind immer gern gesehen.
Heute sollen drei von ihrem Charakter her sehr unterschiedliche Bücher vorgestellt werden, die ich während der letzten Monate gelesen habe und die ein gemeinsames Thema verbindet: der Zweite Weltkrieg und die Stalin-Ära – und wie sie heute, im nachkommunistischen Rußland erinnert werden.
Der zweite Titel – „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“ (Berlin 2004) von Swetlana Alexijewitsch – ist in der zeitgenössischen Geschichtsschreibung zu verorten und ergänzt den Ausstellungsband des Museums Karlshorst hervorragend. Die Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Berichte von weiblichen Soldaten der Roten Armee zu sammeln und aufzubereiten. Das ist ihr im großen und ganzen auch gelungen, doch ich bin – mit gutem Grund – gegenüber einem solchen reinen „Oral History“-Ansatz skeptisch, insbesondere wenn mehr Wert auf die Vermittlung von Gefühlen als auf eine korrekte Darstellung der Fakten gelegt wird. Daher sollte das Buch als Baustein und keineswegs als Gesamtgeschichte betrachtet werden, denn dafür ist es zu subjektiv. Letzteres gibt die Autorin auch unumwunden zu, wenn sie ausführt, daß sie die weibliche Geschichte des Krieges schreiben wolle. Abgesehen von dieser methodischen Kritik zeigt sich auch bei Alexijewitsch eine erfreuliche Abkehr von den sterilen und unpersönlichen Heldenmythen der Sowjetzeit.
Eine erste Dokumentation dieses Revisionismus in der Geschichtswissenschaft hat 1998 Wolfgang Strauss unter dem Titel „Unternehmen Barbarossa und der russische Historikerstreit“ vorgelegt."[…]Ein Beispiel dafür ist etwa der von einer kleinen, aber lautstarken Minderheit kritisierte Versuch, die Bewertung der Geschichte dem Bürger zu überlassen anstatt sie staatlicherseits vorzugeben.
Der russische Revisionismus berücksichtigt die schwer traumatisierten Verfolgungs- und Kriegsopfer, in der Gewißheit, daß das Verzeihen in den Lagern und Schützengräben nicht gestorben ist. Das russische Volk verweigert sich einer Selbstverhöhnung und Selbstverdammung, es will keinen nachträglichen Bürgerkrieg, eine neue „Tschistka“, keine demokratische Entkommunisierung per Ächtungslisten, Publikationsverbote, Tribunale.
Vergangenheitsbewältigung in Rußland kennt keine russophobe Seelenlandschaft. Betroffenheitsfanatiker sucht man vergeblich, Betroffenheitsrituale sind nicht an der Tagesordnung.
[…]" (S. 23 f.)
"[…]
Vom Internationalismus jeglicher Art, ob kommunistischen oder kapitalistischen Ursprungs, hat das schwergeprüfte russische Volk genug, genug mit Sicherheit für die nächsten 100 Jahre, genug vermutlich für alle Zukunft. Diese Erkenntnis liegt dem Schaffen der Revisionisten Rußlands zugrunde, und sie vereint alle Kontrahenten im „russischen Historikerstreit“." (S. 181 f.)

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![]() Читать целиком | У пострадавшего в результате взрыва машиниста перелом ногиСостояние здоровья 37-летнего Константина Махонина - машиниста, пострадавшего в результате взрыва на железной дороге в Петербурге, оценивается как удовлетворительное. Он находится на лечении в травматологическом отделении Дорожной больницы, куда он поступил с переломом ноги. |
"[...]Wie kommt der Mann nur auf die Idee, einen Zusammenhang zwischen der Politik seiner Partei und dem heutigen Anschlag herzustellen? Diese Idee erscheint doch absurd und sie ist, soweit ich das überblicke, auch in den spekulationsfreudigen russischen Medien bisher nicht erörtert worden. Warum also? Oder waren Resniks Sätze eine freudsche Fehlleistung und die Linksliberalen von Jabloko gehen insgeheim doch schon mit dem Terrorismus schwanger - so wie ihre Gesinnungsgenossen im 19. Jahrhundert?
Die oppositionelle Jabloko-Partei befürchtet, die Explosion könnte von der Regierung als Anlass benutzt werden, um die oppositionelle Bewegung im Land an den Pranger zu stellen.
Der Vorsitzende der Petersburger Jabloko-Sektion Maxim Resnik gab zu bedenken, dass dies bereits bei der Bombenexplosion im Mac Donald’s-Restaurant am Newski Prospekt geschehen sei. Weil am selben Tag eine Demonstration der Opposition stattgefunden habe, seien sie damals sofort als Urheber für den Anschlag verdächtigt worden, obschon sich später herausgestellt hatte, dass ein Rechtsextremer den Sprengsatz gelegt habe.
[...]"







Die deutschen Hochschulen sind in den letzten 100 Jahren von mehreren verheerenden Plagen heimgesucht worden. Es begann in den 1930er Jahren mit der Diskriminierung der Juden, die zur Entfernung eines bedeutenden Teils der wissenschaftlichen Elite geführt hat. Es setzte sich nach 1945 in der DDR mit der Ideologisierung im Sinne des Marxismus-Leninismus fort, die bisweilen ganz seltsame Blüten getrieben hat, wenn etwa nach spezifisch kommunistischen Formen der Rinderzucht gesucht wurde - als ob es die Rindviecher interessieren würde, in welchem politischen System sie leben. Auch die BRD blieb von Erschütterungen nicht verschont, hier sei nur das Stichwort "1968" genannt. In der Folge kam es zum Aufstieg und Fall einer extrem ideologiebeladenen Disziplin wie der Friedensforschung. (Nicht alle "Friedensforscher" waren borniert, es gab auch ein paar sehr selbstkritische Intellektuelle wie z.B. Herfried Münkler.)"[...]Die "Forscher" hängen einem (absurden) mystifizierenden Waffenbegriff an: Nicht etwa Menschen töten andere Menschen, oh nein, es sind die bösen Waffen, die das quasi von alleine tun. Und so setzt sich die Aneinanderrreihung von Unsinn fort. Auch in der deutschen Waffenrechtsdebatte des vergangenen Jahres wurde ja besonders auf die männlichen Jugendlichen abgestellt - ein Argument, dem freilich nur eine kurze Halbwertzeit beschieden war. Nämlich so lange, bis eine Bonner Schülerin einen Anschlag auf ihre Schule plante.
Every day, small arms and light weapons (SALW) kill and maim, wound and threaten millions of adults and children, whether combatants and civilians in war zones or gangs and communities in degraded “peacetime” environments that are characterized by large-scale violence. Due to their widespread availability, mobility and ease of use prolific SALW have become central to maintaining social dislocation, destabilization, insecurity and crime in the build-up to war, in wartime and in the aftermath of violent conflict. Small arms are misused within domestic settings, as well as in public spaces, and they affect everyone in the community without regard to sex or age. Although the impacts of these weapons can be vastly different for women and men, girls and boys, a careful consideration of gender and age is rare in the formulation of small arms policy, of planning small arms collection or control, or even in small arms research. To counter the effects of prolific SALW, their role in reinforcing and maintaining gender- and age-specific violence must be more deeply analysed and the results applied at the policy and operational level. This work should be undertaken in war-afflicted contexts, in societies suffering from elevated levels of social violence and/or severe underdevelopment, and in those tolerant of the presence of individually owned firearms.
Contributors to the book draw on experience and research from around the world on the nexus of gender, age, violence and small arms in developing and developed countries. Their findings feed into a number of recommendations for future policy formulation, programme implementation and research designed to further illuminate and counteract the firing of the “sexed pistol”.
[...]"




Das Ende des Kalten Krieges hat zu einer weitgehenden Offenlegung der Archive der am 2. WK beteiligten Staaten geführt. So konnte denn im Jahre 2004 der Sammelband „Krieg im Äther – Widerstand und Spionage im Zweiten Weltkrieg“ erscheinen (hrsg. von H. Schafranek und J. Tuchel). Darin geht es um den Kampf Deutscher gegen den Nationalsozialismus von außen. Obgleich es auch einige Beiträge über britische oder französische Aktivitäten gibt, befasst sich doch die Mehrzahl auf die eine oder andere Weise mit der Sowjetunion. Sie sind durchweg faktengesättigt und reichhaltig mit Fußnoten versehen.


