Freitag, 12. Juni 2009

Hintergründe zum Aktionsbündnis Winnenden


Im Nachgang zu meinem gestrigen Beitrag über die Anatomie der Anti-Waffen-Lobby hat mich ein freundlicher Leser von Backyard Safari auf den folgenden Zeitungsartikel hingewiesen, in dem ein paar Informationen zum Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden enthalten sind:
"[...]

In Nellmersbach, einem kleinen Ort vier Kilometer nördlich von Winnenden, liegt im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses das Büro von Hardy Schober. Bis zum 11. März war es das Büro des erfolgreichen Finanzberaters Schober. Nach jenem Tag, an dem Schobers Tochter Jana in Zimmer 305 der Albertville-Realschule in Winnenden, kurz nach der Mathe-Klausur, von Tim K. durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet wurde, ist dieser Raum ein Zentrum gegen das Vergessen. Hardy Schober hat mit anderen Eltern der Opfer des Amoklaufs das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ gegründet. Seine Arbeit als Finanzberater hat er aufgegeben.

„Die Wertigkeiten in meinem Leben haben sich radikal geändert“, sagt Hardy Schober, 49, modische Brille, am Jackett ein Button des Bündnisses. Während der Tat war er auf Geschäftsreise in Leipzig. Er war überhaupt viel unterwegs. Obwohl er seinen zweiten Job als Kreditberater in Heidelberg schon vor der Tat gekündigt hatte, um endlich mehr Zeit für die Familie zu haben. Vor allem auch für Jana. Schon 15 Jahre sei sie ja alt gewesen, so schnell erwachsen geworden, ohne dass er viel mitbekommen hätte davon. Jana, das „Sonnenkind“, das Cheerleader war und Funkenmariechen im Karnevalsverein. „Mein Leben wird nie wieder so sein, wie es einmal war“, sagt Hardy Schober.

[...]

Hardy Schober nickt. Die meiste Zeit des Tages verbringt auch er damit, stark zu sein. Tippt Mails, fährt nach Stuttgart in den Landtag zu Ausschüssen des Innenministeriums, organisiert Benefizkonzerte, verfasst Unterschriftenlisten „für ein generelles Verbot großkalibriger Waffen“ oder, kompromissloser noch, „für das Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, Menschen zu ermorden“. In seinen früheren Job werde er nie zurückkehren, sagt er. Viel mehr versuche er, das Bündnis in eine kirchliche Stiftung zu überführen mit ihm als bezahlten Vorstand. Das soll von nun an seine Lebensaufgabe sein.

Auch wenn das weniger Geld bedeutet. „Geld ist mir nicht mehr so wichtig“, sagt Hardy Schober. Damit könne er das Leben seiner Tochter nicht zurückkaufen.

[...]"
In diesem Text, aus der Welt stammt und gewiß nicht gegen das Aktionsbündnis gerichtet ist, wird offen ausgesprochen, daß es Schober darum geht, einen neuen Job zu finden. Dies wird zwar als unmittelbare Folge des Amoklaufes dargestellt, jedoch liegen mir Informationen aus einer vertrauenswürdigen Quelle vor, welche die obige, vor (Selbst-)Mitleid triefende Darstellung in einem anderen Licht erscheinen lassen. Sonach habe sich Schobers Finanzberatung schon seit längerem am Rande des Bankrotts bewegt, womit die "Aufgabe" dieser Tätigkeit alles andere als freiwillig erfolgt ist. Der Amoklauf habe vielmehr nur einen willkommenen Anlaß geboten, um den schon länger fälligen Schritt endlich zu vollziehen.

Die Gründung des Aktionsbündnisses diente sonach mehreren Zwecken. Einerseits hat Schober für sich und seine Mitstreiter eine Möglichkeit geschaffen, das schreckliche Geschehen und den Verlust ihrer Angehörigen zu verarbeiten. Insofern lät sich auch nichts dagegen einwenden.
Zugleich konnte er jedoch seine alte Firma unauffällig aufgeben und sich ein neues Standbein als hauptamtlicher und besoldeter Funktionär verschaffen. Die Einkünfte des Aktionsbündnisses dürften größtenteils aus Spenden stammen, für die in der Öffentlichkeit ja reichlich geworben worden ist.
Wohl ein Vollzeitjob - man schaue sich auf deren Webseite nur einmal die Bürozeiten an und beachte die geschäftsmäßigen Formulierungen:
"Montag - Freitag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Von Dienstag, 2. Juni 2009 bis Freitag, 5. Juni 2009 ist unser Büro geschlossen. Ab Montag, 8. Juni 2009 sind wir gerne wieder für Sie da."
Dahinter steckt anscheinend ein erhebliches Maß an nüchternem Kalkül, dem die öffentlich zur Schau gestellte Trauer und Betroffenheit vor allem zur Akquise weiterer Mittel dient. Wie Schober selbst zugibt, ist das Aktionsbündnis für ihn ein Selbstzweck, seine neue Lebensaufgabe. Der clevere, aber angeschlagene Finanzberater scheint es also mitten in der internationalen Wirtschaftskrise verstanden zu haben, aus dem furchtbaren Mord an seiner Tochter ein auskömmliches Geschäft zu machen.
(Es traf sich ferner - rein zufällig, versteht sich - ganz gut, daß das Aktionsbündnis in Schobers früheres Büro einziehen konnte.)

Damit das so bleibt und nicht etwa Gras über die Sache wächst, müssen Medien und Politik kontinuierlich bearbeitet werden. Gesteuert wird dies, ganz professionell, von der PR-Agentur Derer Consulting. So darf das Aktionsbündnis, vertreten durch Gisela Mayer, am Montag etwa im MDR-Fernsehen auftreten, um seine Meinung unter die Leute zu bringen. Und es würde mich nicht wundern, wenn sie auch am Montag im Bundestag präsent wären und dort "zufällig" entdeckt würden.

Die Leute aus der württembergischen Provinz müssen sich doch derzeit wie in einem Machtrausch fühlen. Vor kurzem waren sie noch unbekannte Nobodys, aber heute werden sie von Politik und Medien hofiert, können ihnen ihre Agenda diktieren und mit dem Drücken auf die Tränendrüse jede vernünftige Realpolitik sabotieren. Und was das beste ist: Sie bekommen auch noch Geld dafür. Schon deshalb existiert für die Aktivisten nicht der geringste Anreiz, sich endlich in fachkundige psychologische Behandlung zu begeben, um ihr Trauma zu überwinden. Würden sie dies tun, wäre nämlich die "neue Lebensaufgabe" dahin und das eintönige Leben von vor dem Amoklauf würde weitergehen.

Allerdings bezweifle ich, daß dieses neue Leben erstrebenswert ist. Eigentlich sind es bedauernswerte Menschen (mit einer Last, welche ich nicht tragen möchte), die sich allerdings freiwillig in die politische Arena begeben haben und uns einen Kampf aufzwingen, den wir nicht wollten. Doch in der Politik gelten eigene Regeln und der Umgang miteinander ist gewiß nicht zimperlich. Aber das werden sie noch lernen müssen, wenn sie so weitermachen wollen ...

Schließlich: Warum will sich das Aktionsbündnis ausgerechnet als Stiftung kirchlichen Rechts organisieren? Wähnen die sich etwa auf einem Kreuzzug, in einem heiligen Krieg gegen die "bösen Waffen" und "Killerspiele"? Falls dem so ist, kann man erahnen, wie lädiert diese Menschen sind. Jeder verantwortungsbewußte Seelsorger sollte ihnen daher dringend zu einer Therapie raten, anstatt ihnen bei ihrem absurden Unterfangen behilflich zu sein.

Nachtrag (19.06.2009): Wie ich dieser Tage erfahren habe, ist jetzt auch die Pressesprecherin Gisela Mayer hauptamtlich für das Aktionsbündnis tätig. Deren Finanzausstattung ist also sehr gut.

Nachtrag II (07.07.2009): Danke für die zahlreichen Kommentare! Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Argumenten des ABW habe ich hier begonnen.


Verwandte Beiträge:
Anatomie der Anti-Waffen-Lobby
Bericht aus Berlin V
Die Anti-Waffen-Lobby regt sich

Foto: www.news.de.

23 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Zitat:
Die meiste Zeit des Tages verbringt auch er damit, stark zu sein. Tipp Mails,
/Zitat Ende

Soweit zur Theorie.
Ich selbst bin Sportschütze, und in einem großen deutschen Waffen-Forum organisiert. Aus diesem Forum haben mehrere Mitglieder sachliche (!) Mails an Herrn Schober geschrieben, so auch ich.

Nicht eine einzige davon wurde jemals beantwortet.

Es geht weder Herrn Schober, noch dem Aktionsbündnis um einen konstruktiven Umgang mit dem Massaker, es geht auch nicht um Trauerbewältigung. Es ist ein blinder Kreuzzug geworden, der durch den Blick auf Fakten und Argumente nicht gebremst werden soll.

Zum Glück ist das Aktionsbündnis momentan dabei dort zu verschwinden, wo es hingehört: in der Vergessenheit. Frau Mayer hat sich ja sogar schon im Fernsehen darüber beschwert, daß wieder mediale Normalität einkehrt (zwei Monate nach der schrecklichen Tat), und nicht mehr ganz Deutschland trauert. Sie hat Angst, durch diese Normalität ihren neuen Job ganz schnell wieder zu verlieren.

Viele Grüße,
Jochen

Anonym hat gesagt…

Scheinheilige Schweine!

Jürgen Buchsteiner hat gesagt…

Hallo zusammen,

bei allem Verständnis für die berechtigte Trauer der Hinterbliebenen, so muß ich die jetzigen Interessen des "AW" auf das schärfste verurteilen.

Wenn man nun Mitleid heischen will, um damit dann finanzielles Kapital herauszuschlagen ist das eine ausgemachte Schweinerei!

Was bildet sich dieses Grüpplein ein, um auf diese Art Millionen von anständigen Bürgern vorschreiben zu wollen, was diese zu dürfen haben.

Hier wird ein Mißbrauch aller erster Güte betrieben, indem das Mitgefühl von anständigen Mitmenschen auf das Schärfste ausgenutzt wird.

Wir müssen dieses Bündnis stoppen, indem wir die breite Öffentlichkeit, und "unsere" Politiker über die wahren Ziele dieser Bande aufklären.

Mit demokratischer Meinungsbildung haben diese Leute nichts gemein!

Anonym hat gesagt…

Dieses Bündnis ist "unglaubwürdig"!
Bedründung:
1.auf meine Anfrage,evt Stellungsname "Crailsheimer Rathaus"- keinerlei Rückantwort!
2.es existiert ein "Shop"-aber bitte alles im Zehnerpack!
3.Thema "Forum"-es gibt ein solches!
Aber, dort gelangt man zu "Bilder von Winnenden" und zum Kondolenzbuch! Alle sachbezogenen Kommentare,Meinungen u.Anfragen wurden gelöscht. "-das ist ein Kondolenzbuch"-der Betreiber- Ob Herr Schober schon Vertreter einer gewissen" bayrischen Firma" ist,-ich kann es nicht mit Gewißheit sagen? LWB-wissen wen ich meine! ! !

Anonym hat gesagt…

Ich habe erfahren, da die Kirche nunmehr dieses Aktionsbündnis unterstützt. Daher tut es mir gar nicht leid, daß ich bis 1986 evangelisch war und aus der Kirche ausgetreten bin.

Von mir keinen Cent mehr für solche Opportunisten.

Spendet Euer Geld für andere soziale Zwecke, oder verlebt es ganz einfach. Alles das ist besser, als es der Kirche in den Rachen zu schieben, die nun ein solches Aktionsbündnis gegen uns Sportschützen unterstützt.

Anonym hat gesagt…

Ist das die gleiche "Kirche" die in Kriegszeiten auch die "Kriegswaffen" segnet? Seltsame Einstellung, aber beide Ereignisse bringen (vermeintlich) neue (Kirchensteuer zahlende) Schäfchen ins Haus...

Anonym hat gesagt…

Bei allem Mitgefühl für die Hinterbliebenen, wo waren sie nach dem Amoklauf (Massenmord) in Erfurt?Sie haben ihre schon krankhafte Aversion gegen Waffen erst entdeckt, als sie selbst betroffen waren.
Nach einem Artikel im DWJ, oder war es Visier,zieht die IANSA im Hintergrund die Strippen und fungiert als Geldgeber.

Anonym hat gesagt…

Blinder und purer Aktionismus, der zum größten Teil von nicht vorhandenem Fachwissen zeugt.

Tut mir leid. Von solchen "Spezialisten und Profis" möchte ich bitte verschont bleiben.

Er führt alle Möglichen Gründe und Weisheiten an, immer unter dem Deckmantel der Trauer um seine Tochter. Die nehme ich ihm wohl ab, und es tut mir auch wirklich leid um sie. Aber das Problem sind nicht die legalen Waffenbesitzer und Sammler und Sportschützen.
Das Problem werden in Zukunft solche sein, wie er.
Hohle Polemik, blanker Hass gepaart mit ordentlichen Parolen.....nur um die Menge aufzuhetzen....mit unwahren und dramatisierten Schlagzeilen.
Nun, auch so kann man sich und seine "Sache" ins "rechte Licht" rücken.

Anonym hat gesagt…

In den letzten 3 Wochen hatten wir interessanterweise einen absolut unerwarteten Zustrom an schießsportinteressierten Jugendlichen sowie deren Eltern. Die waren u.a. auch durch das Aktionsbündnis Winnenden aufmerksam gemacht worden und wollten nur mal so schnuppern und sich informieren. Denen hat es dann auch sehr viel Spaß gemacht und Aufnahmeanträge haben sie auch gleich nachgefragt und mitgenommen.

Für diese Schützenhilfe vielen Dank an das Aktionsbündnis.

Anonym hat gesagt…

ich finde es pervers das hr. schober aus dem tod seiner tochter jetzt profit schlägt. trauer is ja ok, aber irgendwann muss auch mal schkuss sein. diese opfer werden irgendwann genauso vergessen wie die opfer von emstetten oder erfurt. redet dadrüber heute noch jemand? NEIN! die eltern haben so ne scheiße auch nich gemacht! un wenn ich mir das schon anhöre:"mein ziel ist es das so etwas in deutschland nicht mehr vorkommt." klappt ja super. wenn das funktionieren würde, wäre das in ansbach & co jetz nich passiert. die leute beachten den herrn schober nur als trauernden un nich als jemanden den man ernst nehmen sollte. unser leben geht weiter und es lohnt sich nicht jeden tag dadrüber zu reden. es ist fast schon armseelig was fr. mayer & hr. schober von politikern verlangen. die haben den sinn für die realität völlig verloren.

libe grüße

Ernst Krenkel hat gesagt…

Entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten habe ich soeben einen Kommentar gelöscht, in dem sich anonymer Besucher mit dem ABW solidarisiert hat. Er meinte, GK-Waffen seien keine Sportgeräte und hätten in Privathaushalten nichts zu suchen. Dadurch fiele den Schützen auch "kein Zacken aus der Krone".

Verehrter Besucher, falls Sie dies lesen sollten: Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen - aber Sie sind hier damit am falschen Platz. Die Forderungen und "Argumente" des ABW sind hinlänglich bekannt und ich habe keine Lust, diesen Salapatrich auch noch regelmäßig auf meiner eigenen Seite lesen zu müssen, wo Ihnen doch schon die Mainstreammedien volles Gehör schenken. Deshalb die Löschung.

Agitieren Sie mich nicht, sondern bringen Sie neue und vor allem bessere Argumente. Dann werde ich Ihren Kommentar auch freischalten.

BTW: Wen meinen Sie mit "uns"? Etwa Ihre Gesinnungsgenossen? Oder gar mich?

Gruß

E.K.

Anonym hat gesagt…

Der Verlust eines geliebten Menschen löst in jedem von uns eine gewaltige innere Anspannung aus, die uns während der Trauer leiden läßt; die aber (mitunter durch Hilfe von Psychologen) konstruktiv genutzt werden kann um einen neuen Anfang zu machen.
Im Fall von Herrn Schober und Frau Mayer sehe ich diesen "Abbau inneren Drucks" ganz klar in ihrer Tätigkeit für das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden (ob bei Herrn Schober noch andere Gründe [finanzielle, siehe Artikel oben] für sein Engagement vorliegen vermag ich nicht zu beurteilen).
Dass nun von Seiten des A.A.W. her nicht auf eMails geantwortet wird (die, so nehme ich mal an, in dialog-suchender Art und Weise formuliert wurden) finde ich nicht gut, da eben gerade dadurch der Eindruck entsteht dass sich das A.A.W. von einem bestimmten Teil der Öffentlichkeit distanziert (Private Sportschützen) anstatt auch dort den für sie vielleicht unangenehmen Meinungen gegenüber zu treten. Mit Sicherheit befinden sich die Angehörigen der Opfer kaum einige Monate nach der Tat immernoch in der Trauerbewältigung, erhalten haufenweise emails und Zuschriften mit hirnlosem/fiesem Inhalt, haben mit der Planung von Aktionen/Benefizkonzerten etc. auch so eine Menge zu organisieren.... ABER... das alles ist kein Grund diskussionssuchende Anfragen (WENN DIESE WAHRHAFT und NICHT SPÖTTISCH/AGGRESSIV/etc. formuliert sind) zu ignorieren. Damit tut sich das A.A.W. selbst keinen Gefallen, im Gegenteil. Es ist nun einmal so dass das A.A.W. im regionalen Kreis doch seinen größten Wirkungskreis hat, doch wenn sie Gesetzesänderungen für das gesamte Land wollen, müssten sie sich diesem auch zur Diskussion stellen, meiner Meinung nach, allein schon um Ernst genommen zu werden. Ein Bündnis dass ein Diskussionsforum auf ihrer Seite in blanke Zensur ändert, wirkt auf mich nicht sonderlich dialog-suchend. Wenn Ihnen Beiträge mit schwachsinnigem Inhalt (die ja auch überflüßig sind) die Würde ihrer Homepage bekleckern, Mensch das Problem hat jedes Forum in dem diskutiert wird, soll ein aktiver Forumsmoderator und einige (vertrauenswürdige) Co-Moderatoren doch für Ordnung sorgen, so wie es sonst auch überlich ist. Außerdem könnte das Forum extern liegen, und nicht auf der Homepage auf welcher sich auch das Konsdolenzbuch befindet.
Ich denke es gibt viel zu tun für Herrn Schober, seine Mitstreiter/innen und deren Pr-Agentur, sowie ihrem Webmaster... ob das für eine so realtiv kleine Gruppe nicht eine zu große Aufgabe ist den Dialog mit tausenden Menschen zu verwirklichen?

Anonym hat gesagt…

Hallo,

wie aus seriöser Quelle zu erfahren war, hat sich ein Elternpaar eines ermordeten Kindes aus dem Aktionsbündnis verabschiedet. Gründe: Vertrauensverlust (bspw. unberechtigte Veröffentlichung des Briefes an die Medien durch Herrn Schober sowohl ohne Autorisierung und - noch schwerwiegender- trotz anderslautender Vereinbarung sowie dessen zunehmend feststellbaren Realitätsverlust.

Anonym hat gesagt…

davon hab ich nix gehört, von wem ist die rede?
und wie ist "realitätsverlust" gemeint?

Anonym hat gesagt…

Hallo,

@Anonym vom 13. Oktober 2009 19:31: Es ist auch (noch) nicht publik (gemacht worden). Oh Wunder!? Zu gegebener Zeit von meiner Seite mehr.

Hochinteressantes ist zu lesen unter: "http://www.gamers.at/news/aktionsbuendnis_winnenden_geht_gegen_gewaltverherrlichende_spiele_vor-4701/"

Wer hier nicht nachdenklich wird ... Übrigens ist dies meiner Meinung nach ein weiterer Teil von Realitätsverlust.

Anonym hat gesagt…

Hallo,

nachdem sich die der skurille Versuch des sogenannten Aktionsbündnisses als desaströser Rohrkrepierer erwiesen hatte, ein Blick auf die beteiligten Medien des bspw. "öffentlich rechtlichen Fernsehens", welche dies in einer noch nie dagewesenen Art und Weise folgendes inszenierten. Nähreres hierzu unter "http://www.bf-news.de/news-artikel,Killerspiele-Entsorgung-in-Stuttgart-ZDF-Beitrag-gestellt,44636,1.html".

Ich frage mich bei der ganzen Sache -und diese ist nur per Zufall publik geworden!!- wer diese Medien steuert? Ich habe bisher leider nicht einen einzigen wenigstens halbwegs objektiven Bericht über Sportschützen, deren Vereine und Verbände, die dort geleistete Jugendarbeit und das ehrenamtliches Engagement der zahlreichen Mitglieder, etc. pp. gesehen.

Anonym hat gesagt…

Hallo!
Warum braucht der gewerbliche Webshop des ABW kein Impressum nach dem Telemediengesetz?

Anonym hat gesagt…

.."böse waffen"

- waffen sind nur aus einem einzigen grunde erfunden wprden: Um zu töten, um durch einen einzigen, kleines, leichten klick zu töten. Man zielt, man drückt ab. Und das gegenüber stirbt einen quaslvollen Tod. Sicher sind sie als 'Waffenfreund' nicht begeistert, dass ihre geliebten spielzeuge verboten werden könnten, aber gerade sie wollten sich doch über die macht udn ausgehende gefahr einer waffe bewusst sein und daher nicht leichtsinnig 'böse waffen'schrieben, das ganze somit ins ironische ziehen, oder etwa nicht? den ist es ist nun mal de facto so, dass waffen töten, und was sosnt wäre ihre definiton wenn nicht böse? ..machtvoll? gefährlich? mit welcher rechtfertigung wollen sie imstande sein, über leben & tod zu entschieden?

Anonym hat gesagt…

Mein lieber Junge oder Mädchen (böse Waffen),

ich weis nicht, wer Du bist, aber Du liegst voll daneben. Du hast keinerlei Ahnung von dem, was Du postest.

Ich habe neben meinen legalen Schußwaffen auch eine weitere "furchtbare Waffe" - mein Auto mit weit mehr als 300 PS. Es sucht sich jeden Morgen selber einen Fußgänger aus, den es "plattmachen" kann, so ganz alleine.

Mein Freund, bemerkst du was?

Im Übrigen wäre es nicht schlecht, wenn Deine Rechtschreibung besser wäre. Dann könnte man Dich ernster nehmen.

Jeder vernünftige Mensch im zivilisierten Westen wird das LEBEN über Alles achten und nicht willkürlich über Leben und Tod entscheiden.

Von welchem Planet kommst Du überhaupt, um einen solchen Unsinn zu verbreiten.

Hast du überhaupt schon einmal unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben geschossen oder eine reelle Waffe in Händen gehalten? Falls ja, ok, falls Nein, dann bitte Klappe halten, ok?

Waffen töten nicht von alleine, da muß dann schon eine "durchgeknallte" Person dahinter stecken.

Leider hat erst neulich im Elsaß ein Familienvater seinen Kindern die Kehle durchschnitten und ein Messer war die Waffe und familiäre Hintergründe waren das Motiv.

Das Messer hat das nicht von sich aus getan!!!
Und genauso wenig tun das die Schußwaffen. Es muß immer eine kranke Persönlichkeit dahinter stecken, damit so was - leider - überhaupt stattfinden kann. Bitte denke mal darüber nach...

So, mehr möchte ich nicht posten

Viele Grüße an uns "legale" Sportschützen

Norbert

Anonym hat gesagt…

Bin gerade zufällig auf diese Seite gestoßen. Ich finde es traurig, dass man Eltern, die versuchen mit dem Tod ihrer Kinder zurecht zu kommen als Geldabzocker verurteilt.
Diese Leute haben einen sehr wichtigen Menschen verloren. Wenn ich mein Kind durch solch eine unvorstellbare Tat verlieren würde........ich könnte auch nicht mehr normal weiterleben.
Und wenn man sich so intensiv mit der Aufklärung bzw. der Verhinderung weiterer solch schlimmer Taten beschäftigt, geht das eben nicht nur in der Freizeit. Auch andere soziale Bündnisse haben fest angestellte Mitarbeiter.
Es ist wirklich traurig, dass man diesen Menschen (die sich für soziale Zwecke einsetzten) noch an den Pranger stellen will. Da sieht man mal wieder wie weit es in unserer Gesellschaft gekommen ist. Hauptsache man ist selbst nicht betroffen............diese Seite zeigt wie gefühlskalt, egoistisch und unsozial doch viele Menschen sein können.

Anonym hat gesagt…

Ich finde ihr Aktionsbündnis vom grunde her sehr gut.

Allerdings finde ich es nicht gut, dass sie alle Schützenvereine über einen Kamm scheren. Nicht jeder Sportschütze ist auch ein Amokläufer. Daher finde ich es auch nicht richtig, dass man dies Grundsätzlich verbieten sollte, ich kann die Sportschützen da sehr gut verstehen, wenn sie sich angegriffen fühlen. Vielmehr sollte man doch eher an Psychologische Test denken die dann sowas wie einen Schein ausfüllen, dass man geeignet ist.

Auch das mit den Killerspielern findet ich nicht gut. Die meisten Killerspieler sind erst ab 18. Fordern sie doch lieber eine bestrafung der Eltern, wenn sie ihren Kindern soetwas erlauben. Ich spiele auch diese Spiele und bin Volljährig, und nein ich plane keinen Amoklauf!!

Und zu ihrer Information Worl of Warcraft ist KEIN Killerspiel!!!

Sie sollten trotz ihres schweren Verlustes den sie erlitten haben, auch über den Tellerrand schauen und nicht alle über einen Kamm scheren, nur weil es 5 oder 6 Irre gibt die das übertreiben!!

Anonym hat gesagt…

Ich habe Herrn Schober zwei bis drei mal im Fernsehen gesehen. Einmal wurde sein Aktionsbündnis gezeigt, wie sie auf einem Marktplatz "Killerspiele" einsammelten, ein ander mal fungierte er als "Waffenrechtsexperte". Die Trauer und seine Bemühungen in allen Ehren. Vielleicht würde jeder, der einen Angehörigen verloren hat, so reagieren. Doch alleine dieser Umstand macht ihn nicht zu einem Experten in Sachen Waffenrecht. Seine Aussagen bezüglich zur Geschichte des Waffenerwerbs in DE sind fachlich einfach falsch. Nach seiner Meinung sind GK-Waffen weder zum Sportschießen geeignet, da viel zu unpräziese und deren Erwerb war bis vor ein paar Jahren noch verboten. Das ganze wäre nur eine Erscheinung er letzten 10 bis 20 Jahre.
Fakt ist, das wir bis ´72 einen freien Waffenerwerb ab 18 Jahren hatten, ähnlich wie heute noch in Teilen der USA. Selbst nach Einführung des Waffengesetzes 1972 und 1977 waren für den Schießsport die 80er und 90er Jahre sogar eher der Zenit. Erst Anfang des 21.Jahrhundert ist vorallem durch die Ereignisse an Schulen das Ganze mehr und mehr in Misskredit gekommen. Somit sind die Theorien, das "leichterer" Waffenerwerb zu mehr solcher Taten führen würde, eher wiederlegt. In der gesamten Branche sind die Verkaufzahlen seit 10 Jahren eher rückläufig.
Weder das Spielen von irgendwelchen PC-Spielen, noch der blose Kontakt zu Schußwaffen, macht aus einem scheinbar "normalen" Menschen, einen Killer. Das würde ja bei letzterem bedeuten, das auch die, die beruflich, also Polizisten oder Berufssoldaten, aber auch Wehrdienstleistende Kontakt haben, auch besser "betreut" bzw. beobachtet werden müssten.
Schon vor Winnenden war es ja auch nur noch möglich, mit 21 Jahren und psychologischem Test eine GK-Waffe zu erwerben.
Wir alle sind nach diesen Ereignissen gefordert. Eltern, Lehrer, aber auch wir, die legalen Waffenbesitzer, um mit den uns anvertrautem Sport- und Arbeitsgerät verantwortungsbewusst umzugehen. Soetwas darf in der Zukunft niemals wieder passieren, nur weil jemand seine Schußwaffe nicht ordnungsgemäß verwahrt hat und seinem Sprößling somit Zugriff gewährt.

Anonym hat gesagt…

Es ist schon traurig,das sich Menschen, denen in Winnenden Schlimmes wiederfahren ist, sich in solcher Weise von der IANSA instrumentalisieren lassen und auch instrumentalisiert weden!
Desweiteren ist noch zu sagen,noch schlimmer sind Die,die aus dem Ganzen noch Kapital schlagen wie
Schober und Konsorten!!

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