Donnerstag, 23. Oktober 2008

Der neue Schaft ist eingetroffen


Bereits beim Kauf meines Weihrauch HW80k war abzusehen, daß das Luftgewehr einen neuen Schaft brauchen würde, insbesondere für die Verwendung des Zielfernrohrs. Nachdem ich erfolglos versucht hatte, beim polnischen Hersteller Lukasz Pietruszka einen seiner sehr schönen Schäfte zu bestellen, mußte ich auf den italienisch-indonesischen Klassiker Andrea Ginbali ausweichen.

Dort wurde das Modell Nr. 16 in Auftrag gegeben, da dieses noch am ehesten jagdlich aussieht und durch eine gefällige Form auffällt. Das verwendete Hartholz nennt sich Sono Kembang; bei der Oberflächenbearbeitung wurde das Ölfinish gewählt, da ich mich für kunststoffbeschichtetes Holz nicht erwärmen kann. Einen Sonderwunsch hat Ginbali ohne Aufpreis erfüllt: Am Vorderschaft und im Bereich des Griffes wurden Punzierungen angebracht, um die Griffigkeit zu verbessern (wie auch an den Modellen Nr. 4 und 17 zu sehen). Die Verarbeitung ist sehr gut, aber nicht perfekt, da der Schaft einige kleinere Mängel bzw. Unsauberkeiten aufweist. Diese vermögen es allerdings nicht, den positiven Gesamteindruck zu trüben.

Preislich war das ganze mit Zoll und Überweisungsgebühren geringfügig teurer als es eine Bestellung bei Pietruszka gewesen wäre - das Modell 16 ist noch eines der preiswerteren Modelle im Angebot von Ginbali. Die Lieferzeit hat vom Aufgeben der Bestellung bis zum Abholen beim Zollamt rund fünf Wochen betragen. Der Kontakt mit Ginbali war freundlich und schnell (nachdem man sich an die Zeitdifferenz gewöhnt hatte); jedoch muß man hinzufügen, daß dieser Kleinbetrieb ein wenig chaotisch organisiert ist.

Insgesamt bin ich zufrieden und werde den Schaft in den nächsten Tagen, nachdem er (hoffentlich) endgültig getrocknet ist, montieren.


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