Montag, 19. Januar 2009

19.01.2009: Videos des Tages

In den nächsten Tagen - bis einschließlich Samstag - geht es hier auf Backyard Safari weiter mit Filmen und Berichten von der gestern in Orlando zu Ende gegangenen Shot Show 2009.
Im zweiten Video wird heute ein nettes Zubehörteil für AR-15-Gewehre vorgestellt: die Fa. Samson bietet ein passendes Multitool an, welches bei Nichtgebrauch im Pistolengriff verstaut wird.



(Video 1 - Aimpoint)


(Video 2 - Samson)


(Video 3 - Gamo Softair)


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Sonntag, 18. Januar 2009

Shot Daily 2009 - Nr. 2 & 4

Offensichtlich hat man in Orlando die technischen Probleme gelöst, so daß jetzt neben der heutigen Ausgabe (die zugleich die letzte ist) der Shot Show-Zeitung auch die vom Freitag als PDF-Datei zum Download zur Verfügung steht.


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Stefan Raab auf dem Schießstand

Wie gerade auf Co2air.de vermeldet wurde, hat sich Stefan Raab in seiner letzten Sendung auch im Schießen mit einer KK-Pistole geübt. Und es war gar nicht schlimm. ;-) Mithin eine gute Gelegenheit, den Schießsport populär zu machen, auch wenn ich persönlich kein Fan von Raab bin. Hier ein Videoausschnitt.

Erfindung der Nationen?


Zum Abschluß der kleinen Orlando Figes-Reihe hier auf Backyard Safari ein kurzer Auszug aus seinem Buch "Die Tragödie eines Volkes", der sich mit der entstehenden Nationalbewegung im Baltikum während des 19. Jahrhunderts befaßt. Ebenfalls ein weniger beachtetes Kapitel der osteuropäischen Geschichte (S. 89):
"In den baltischen Provinzen gab es eine ähnliche kulturelle Bewegung im Zusammenhang mit der Kampagne für die Rechte der Landessprache in Schulen und Universitäten, literarischen Publikationen und im öffentlichen Leben. Sie richtete sich weniger gegen die Russen als gegen die Deutschen (in Estland und Lettland) und Polen (in Litauen), die diese Gebiete vor der Eroberung durch die Russen im 18. Jahrhundert beherrscht hatten. Hier hatten die Landessprachen nur in den abgelegenen ländlichen Gebieten überlebt (die einheimischen Eliten waren von der dominanten Sprachkultur assimiliert worden). Es handelte sich eigentlich nur noch um Dialekte, untereinander eng verwandt, mit lediglich lokalen Varianten, nicht viel anders als das Gälisch der Iren und Schotten. Im Lauf des 19. Jahrhunderts hatten Linguisten und Ethnographen diese Dialekte aufgenommen und zu einer Schriftsprache mit geregelter Grammatik und Orthographie standardisiert. Die Ironie dabei war, daß es den meisten Bauern schwergefallen wäre, die „Landessprache“ zu verstehen, selbst wenn sie sie hätten lesen können, da sie gewöhnlich entweder auf nur einem dominanten Dialekt basierte oder ein Konstrukt war, eine Art Bauernesperanto, aus den verschiedenen Dialekten zusammengestellt.

Dennoch setzten diese Schaffung einer einheimischen Literatursprache und die Veröffentlichung einer Nationalliteratur und -geschichte in dieser Sprache den Prozeß der Nationenbildung in Gang und ermöglichten es in den kommenden Jahrzehnten, die Bauern in der aufstrebenden Nationalkultur zu erziehen. In Estland waren die kulturellen Wegzeichen dieser nationalen Wiedergeburt die Veröffentlichung des Epos „Kelvipoeg“ von Kreutzwald 1857 und die Gründung einer Zeitung in estnischer Sprache, „Postimees“, im selben Jahr, die sich an bäuerliche Leser richtete. In Lettland gab es ebenfalls seit 1878 eine Zeitung in der Landessprache, „Balss“ („Die Stimme“), die sich wie die Lettische Assoziation zum Ziel gesetzt hatte, die Menschen der beiden Provinzen Livland und Kurland – die damals das Territorium von Lettland bildeten – zu einer einzigen lettischen Nation zusammenzuschließen. Und auch in Litauen, das so lange von Polen beherrscht worden war, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine nationale Schriftsprache entwickelt (um den Polen eins auszuwischen, stützte man sich dabei auf das tschechische Alphabet), und eine einheimische Literatur begann zu erscheinen."

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18.01.2009: Videos des Tages

Heute gibt es erneut eine kleine Auswahl von Videos, die auf der gerade laufenden Shot Show in Orlando entstanden sind.



(Video 1 - Ruger)


(Video 2 - Anschütz)


(Video 3 - FN)


(Video 4 - Magpul)


(Video 5 - Taurus)


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Samstag, 17. Januar 2009

Shot Daily 2009 - Nr. 3

Nachdem es gestern um die Messezeitung der Shot Show etwas ruhiger geworden war, liegt sie heute wieder vor. Der Shot Daily vom dritten (und vorletzten) Ausstellungstag ist hier als PDF-Datei zu finden (2,1 MB).


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So viele schöne Schäfte


Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Schaftfetischist. ;-) Ein Gewehr ohne einen funktionalen und schönen Schaft ist nur noch halb so viel wert. Daher habe ich nach der Nachricht über eine taktische Variante des Ruger Mini-14 einmal die Webseiten der beiden Hersteller besucht, die für diese Waffe entsprechende Schäfte anbieten. ATI Gunstocks und Tapco haben mich nicht enttäuscht - Schäfte und taktische Zubehörteile in vielen Varianten. Manche schön, andere gewöhnungsbedürftig.

Vielleicht könnte ich meine Yunker-3 aufrüsten, etwa mit diesen oder jenen Teilen? Oder damit? Wobei diese Waffe nicht so furchtbar präzise ist, weshalb eine solche Investition wahrscheinlich Geldverschwendung wäre (obwohl mir die Tapco-Teile gefallen könnten ...). Außerdem "paßt" ein originaler Klappschaft auch besser dazu (zumindest aus meiner Sicht ;-)). Ein solcher würde auch für eine bessere Balance der Yunker sorgen, denn mit dem werksmäßigen Kunststoffschaft erscheint mir das Gewehr zu vorderlastig.



Eine Entdeckung möchte ich allerdings meinen Lesern nicht vorenthalten: ein tarnfarbener Kunststoffschaft für das Mosin-Nagant-Gewehr von ATI. Hier schlagen zwei Seelen in meiner Brust. Aus Sammlersicht natürlich ein Sakrileg, aber im Hinblick auf den praktischen Nutzwert (etwa auf der Jagd) eine gute und auch ästhetisch gelungene Lösung. (In Deutschland sind ATI-Produkte übrigens hier erhältlich.)

Tja, bisher keine befriedigende Lösung für einen Schaftfetischisten. :-( Die jüngsten Bilder von der Shot Show haben das ihre getan, um mein latentes Bedürfnis noch zu steigern. Bleibt also nur, nach einer passenden Waffe zu suchen, die man dann entsprechend aufrüsten kann, z.B. mit dem PRS-Schaft von Magpul, wie ihn Brigid an ihrem AR-15 montiert hat. Oder vielleicht besser mit dem Command Arms Sniper Stock?



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Fotos: ATI (1+2), Magpul (3).