Allgemeines
Zur Verfügung stand der Spitzboden über dem Dachgeschoß in einem Einfamilienhaus. Gesamtlänge: 10,5 m; Höhe: 1,1 m. In der Mitte befindet sichder Zugang über eine Luke. Von dieser bis zum Ende stehen 5 m zur Verfügung, so daß aus einer halb stehenden, halb sitzenden Position heraus geschossen werden kann. Ab einer Plattform, die weiter hinten gebaut wurde, stehen 7 m, allerdings nur im liegenden Anschlag, zur Verfügung. Geschossen wird dort mit allen F-Waffen: Softair, CO2, Druckluft. Der Stand bietet trotz der kurzen Distanzen den großen Vorteil, daß der Spitzboden sonst nur noch als Lagerraum dient, weshalb das ganze Zubehör, Kugelfang, Geschosse usw. dort verbleiben kann und nicht bei jedem Schießen auf- und wieder abgebaut werden muß (wie etwa im Keller oder im Garten). Für den gesamten Stand gilt: Nicht unbedingt schön, aber sehr zweckmäßig.
Nun zu den Einzelheiten.
Die Rückwand
Die Innenseite der Hauswand besteht aus Spanplatte. Darauf wurden 18 mm Fichtenleimholzplatten geschraubt, die dazu dienen, Geschosse, die die äußeren, weicheren Lagen durchdrungen haben, vor einem Zurückprallen aufzunehmen. Vor dem Fichtenholz wurden Styroporplatten befestigt. Die äußerste Lage der Rückwand bilden schließlich Platten aus Faserwolle als weicheste Schicht, um danebengehende Geschosse am „Zurückkehren“ zu hindern.
Der Zielbereich wird von einem 150 W-Halogenscheinwerfer ausgeleuchtet.
Da der Dachboden nicht ausgebaut ist, sind die Dachbalken überall noch sichtbar (Abstand: 1,2 m), weshalb für den Liegendanschlag eine Art Plattform gebaut werden mußte. Dafür habe ich zwei 2,1 m lange und 0,45 m breite Spanplatten verwendet, an die - der Höhe der Dachbalken entsprechende - Kanthölzer montiert worden sind. Die beiden fertigen Platten wurden dann nebeneinander mittig über zwei Dachbalken gelegt und bieten eine stabile Plattform.
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