Sonntag, 22. Februar 2009

22.02.2009: Video des Tages

Steve Price hat kürzlich wieder eins seiner LG-Jagdvideos ins Netz gestellt. Die vorgeführten Tricks funktionieren aber nur, wenn man das angepriesene Wundermittel kauft. Am besten gleich in einer Großpackung. ;-)



Samstag, 21. Februar 2009

21.02.2009: Video des Tages

In dieser Sendung des Nachrichtenkanals Russia Today vom vergangenen Wochenende legt ein ehemaliger sowjetischer Offizier, der in Afghanistan gekämpft hat, seine bisweilen etwas eigenwillige, aber dennoch interessante Sicht auf diesen Konflikt und dessen bis heute wirkende Folgen dar.





Verwandte Beiträge:
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Krieg der Aufklärer

Freitag, 20. Februar 2009

20.02.2009: Video des Tages

Eine beeindruckende Sammlung von Waffen und Ausrüstungsgegenständen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die luxemburgischen Diekirch ausgestellt ist, wird im heutigen Video präsentiert.



Donnerstag, 19. Februar 2009

19.02.2009: Bilder des Tages


Gestern hatte ich hier schon über das Borodino-Museum berichtet. Oberflächlich betrachtet würde es auch eine andere Moskauer Sehenswürdigkeit verdienen, hier in einem eigenen Beitrag behandelt zu werden: der Kreml. In seinen vielen Museen sind waffen- und militärhistorische Exponate allerdings Ausnahmen (bis auf die Rüstkammer), weshalb es heute nur ein paar Bilder mit Erklärungen gibt. ;-) (Eine ähnliche "Must see"-Sehenswürdigkeit ist übrigens die Tretjakow-Galerie.)

Auf dem ersten Bild ist der Amtssitz des Präsidenten der RF im Senatspalast abgebildet. Das zweite Bild zeigt die sog. Zarenglocke aus dem 18. Jahrhundert; auf dem dritten ist die riesige Zarenkanone, die nach ihrer Herstellung 1586 vermutlich keinen einzigen Schuß abgefeuert hat, zu sehen.

Die letzten Bilder dokumentieren die erst vor wenigen Jahren zur Belustigung der Touristen eingeführte Wachablösung des Kreml-Regiments auf dem Platz vor den Kathedralen. Jeden Samstag um Punkt 12 Uhr kann man dieses Schauspiel bewundern, zumindest in den Sommermonaten. Dabei treten neben dem Spielmannszug Infanteristen und Kavalleristen auf. (Wer sich das ganze in einem - insgesamt neunteiligen - Film ansehen möchte, kann dies hier tun.)









Mittwoch, 18. Februar 2009

Das Museum der Schlacht bei Borodino



Am 24. Juni 1812 überschritt die von Napoleon geführte Grande Armée die Grenze des Russischen Reiches. Damit hatte der Krieg von 1812, in Rußland auch "Vaterländischer Krieg" genannt, begonnen. Nach vielen kleineren Gefechten wichen die Verteidiger immer weiter in die Tiefe des Landes zurück, wodurch sich die Kräfte der Invasionsarmee schon deutlich schwächten. Die Franzosen waren nur mit rund einem Drittel ihrer ursprünglichen Stärke (130.000 Mann) auf dem Schlachtfeld erschienen (darunter auch viele Deutsche aus den Rheinbundstaaten), die Russen hatten 120.000 Soldaten aufgeboten. Am 7. September 1812 lieferten sich beim Dorf Borodino vor den Toren Moskaus die beiden Kontrahenten schließlich eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts, ohne daß eine der Seiten sie klar für sich entscheiden konnte. Napoleons Verbände verloren 28.000 Mann, die des russischen Oberbefehlshabers Michail Kutusow 52.000, darunter auch General Bagration, einen der fähigsten Heerführer Rußlands. Trotzdem verlief die Schlacht ergebnislos und Kutusow entschloß sich zum weiteren Zurückweichen sowie zu einem Verzicht auf die weitere Verteidigung Moskaus.

In der Folge konnte sich Napoleon an der Einnahme der alten russischen Hauptstadt erfreuen. Freilich nur für kurze Zeit, dann mußte er sein Heer wieder zurückziehen. Es mangelte an Nachschub und der Winter stand vor der Tür. Der Rückmarsch verwandelte die einstmals strahlende Grande Armée in einen zerlumpten, von Hunger, Kälte und Krankheiten malträtierten Haufen. Somit wurde das Jahr 1812 zum Anfang vom Ende des kleinen großen Korsen.




Die Anfänge des Moskauer Borodino-Museums gehen zurück bis ins Jahr 1887. Das Panoramamuseum in seiner heutigen Form ist allerdings erst 1962 eröffnet worden. Sein Herzstück ist das große 360 Grad-Panorama von Franz Roubaud. Die zweite Großattraktion ist eine Rekonstruktion jener Hütte, in der Kutusow am 27.09.1812 den Kriegsrat abgehalten hat, in dessen Folge auf die Verteidigung Moskaus verzichtet worden ist. Daneben sind in den unteren Ausstellungssälen Gemälde, Fahnen, Schuß- und Blankwaffen, Orden und Ausrüstungsgegenstände der beteiligten Armeen zu sehen. Ein klassisches Militärmuseum eben. :-)




Das Museum ist erst kürzlich renoviert und die Ausstellung umgestaltet worden; alles ist sehr übersichtlich angeordnet. Ebenso wie das Petersburger Suworow-Museum ist das Borodino-Museum eine der Adressen für alle Touristen, die an den napoleonischen Kriegen interessiert sind.
Zeitmäßig sollte man für die Besichtigung, je nach Interesse, 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Dazu kommt noch die Anfahrt, denn das Museum ist aus touristischer Sicht nicht sonderlich verkehrsgünstig gelegen. Dafür hat man auf dem Weg von und zur Metro Kutusowskaja einen schönen Blick auf die derzeit größte Baustelle der Stadt: Moscow City.




Obwohl es nichts mit dem Museum direkt zu tun hat, so sei abschließend noch erwähnt, daß die Schlacht von Borodino regelmäßig durch Reenactmentgruppen nachgestellt wird - ein Ereignis, welches bisweilen Volksfestcharakter trägt (siehe hier und hier).




Anschrift: Kutusowski Prospekt 38
(Link bei Google Maps)
Nächste Metrostationen: Kutusowskaja, Park Pobedy




Weiterführende Links:
Offizielle Webseite (russ.)
Wikipedia-Artikel (dt.)
Das Borodino-Museum bei Russland Aktuell (dt.)


In eigener Sache

Wie meine regelmäßigen Leser schon bemerkt haben werden, hatte ich in den letzten Wochen leider nur wenig Zeit, mich um diesen Blog zu kümmern. Und das wird voraussichtlich - aus äußeren Gründen - auch noch eine Weile so bleiben. (Sollte es hier einmal nichts neues geben, dann doch vielleicht auf meinen "Lieblingsblogs" - siehe rechts unten.)
Nichtsdestotrotz geht die Arbeit hier, wenn auch langsamer, weiter. So werden in den nächsten Tagen wieder einige Berichte über Waffen- und Militärmuseen in Rußland erscheinen.
Darüberhinaus brüte ich derzeit über einem langfristig angelegten Projekt: einer Artikelserie über die diversen Sicherheitsbehörden der Rußländischen Föderation einschließlich ihrer Spezialeinheiten. Da dazu in deutscher Sprache nur sehr wenige belastbare Informationen zur Verfügung stehen (auf Englisch sieht es ein wenig besser aus), muß dafür großteils auf originalsprachliche Literatur zurückgegeriffen werden. Auch das kostet allerdings Zeit ...

18.02.2009: Video des Tages

Im heutigen Video hat Dave Anderson ein AR-15 von Stag Arms für eine Waffenzeitschrift getestet.